Schulreform: Wien wartet bei "Neuer Mittelschule" auf die ÖVP

Den Modellversuch zur "Neuen Mittelschule" wird es in Wien nur mit Beteiligung von AHS geben - und nach Möglichkeit auch mit der ÖVP. Das hat Bildungsstadträtin Grete Laska (S) bei der Klubtagung der Wiener SPÖ in Rust betont.

Dabei hat es bereits gemeinsame Schritte gegeben: Nämlich einen Gemeinderatsbeschluss von SPÖ und ÖVP. Dieser sieht vor, ein Wiener Modell zur “Neuen Mittelschule” zu schaffen. Bei dessen Entwicklung gibt es derzeit aber noch “eine Schwelle zu überwinden”, wie Laska meinte. Sprich: Die Zustimmung der Volkspartei fehlt noch.

“Wenn es gelingen kann, in einer weiteren Diskussionsrunde die ÖVP an Bord zu holen, dann ist es mir diese Runde wert”, begründete Laska die Verzögerung. Ursprünglich sollten die Pläne bereits im vergangenen Herbst präsentiert werden.

Unabdingbar sei jedenfalls eine AHS-Beteiligung. “Weil sonst brauchen wir das Ding nicht. Sinn macht es nur, wenn es für alle ist”, sagte Laska. Am Zeitrahmen hat sich vorerst nichts geändert: Geplant ist die Umsetzung im Jahr 2009.

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