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Schüler sollen in Bildungsfragen stärker eingebunden werden

Landtagspräsident Gebhard Halder steht der Forderung positiv gegenüber, Anträge des SchülerInnenparlaments auf politischer Ebene zu behandeln. Er will dem Erweiterten Präsidium des Vorarlberger Landtages vorschlagen, dass die Anliegen des SchülerInnenparlaments im Kultur- und Bildungsausschuss zur Sprache kommen und dort auch über die weitere Vorgangsweise beraten wird. Damit, so Halder, können die Schülerinnen und Schüler in den Anliegen, die sie zentral berühren, stärker eingebunden werden.

Schullandesrat Siegi Stemer zeigte sich erfreut, dass das SchülerInnenparlament dem Thema “Sozialkapital an Schulen” breiten Raum widmete: “Es geht dabei um den Nutzen, den wir alle aus der Gemeinschaft mit unseren Mitmenschen gewinnen. Ein hervorragendes Beispiel ist das Ehrenamt, das gerade in unserem Land hohen Stellenwert genießt.” Es gebe bereits eine ganze Reihe erfreulicher Initiativen an verschiedensten Schulen, so Stemer: “Wenn sich nun auch das SchülerInnenparlament mit der Stärkung des Sozialkapitals befasst, wird es hier zu zusätzlichen Impulsen kommen.”

Insgesamt befasste sich das SchülerInnenparlament mit 24 Anträgen. Gefordert wird unter anderem die Einbindung in alle Entscheidungen in Bildungsfragen sowie in die Gestaltung des neuen Schulsystems. Weiters standen die Forderungen nach mehr praktischem Unterricht, einer besseren Verteilung der Unterrichtsstunden und einer breiteren Lehrlingsunterstützung zur Diskussion.

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OTS0336 2007-11-21/16:09

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