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Schule: Für Gehrer ist alles in Ordnung

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Aller Kritik der Opposition zum Trotz: „Wir haben stabile Verhältnisse.“ Die Schule könne einen guten Start hinlegen, die Rahmenbedingungen seien gesichert, „ich wünsche allen einen guten Start, mit Verunsicherung soll man aufhören“.

Die Ministerin betont, dass für das neue Schuljahr weder bei der Stundentafel noch bei der Dienstpostenberechnung etwas geändert worden sei. Für den Schülerzuwachs an Bundesschulen und die 10.000 neuen Nachmittagsbetreuungsplätze gebe es zusätzliche Dienstposten. So würden allein für das Schüler-Plus u.a. an allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen österreichweit 658 Posten zur Verfügung gestellt, alleine 112 davon kämen nach Wien.

Mehr Jobs in Nachmittagsbetreuung

Durch die Erhöhung der Nachmittagsbetreuungsplätze um 10.000 gibt es einen zusätzlichen Bedarf an Dienstposten. Dafür sei den Bundesländern ein Abrufkontingent zur Verfügung gestellt worden. Im Vorjahr gab es für die Nachmittagsbetreuung an Bundesschulen – primär AHS-Unterstufe – 6.254 Werteinheiten, das entspricht rund 312 Lehrern. Nun kommen 1.251 Werteinheiten – rund 63 Lehrerdienstposten – dazu. Im Pflichtschulbereich kommen zusätzlich 105 Dienstposten für die Nachmittagsbetreuung dazu.

Kritik von Wien zurückgewiesen

Die Kritik von Opposition und der Bundeshauptstadt Wien im Vorfeld des Schulbeginns weist Gehrer zurück: Dass SP-Bildungssprecher Erwin Niederwieser vor 4.000 arbeitslosen Lehrern gewarnt hat, obwohl darunter mehr als 2.200 Erzieher dabei seien, entlockt der Ministerin ein „das tut man nicht, so eine Verunsicherung“.

Auf Wien “schauen wir besonders”

Und auf Wien, das vom Bund 700 zusätzliche Dienstposten für den Pflichtschulbereich gefordert, aber nicht erhalten hat, „schauen wir in besonderem Maße“, sagte Gehrer. So gebe es besondere Kontingente, die u.a. für Heilstätten-Lehrer und die Betreuung von Zuwandererkinder aus Familienzusammenführungen verwendet werden sollen. Österreichweit habe es sich dabei um 1.393 Lehrerplanstellen (plus 116 gegenüber Vorjahr) gehandelt, „Wien bekommt mehr als die Hälfte davon“, so Gehrer. Konkret würden der Bundeshauptstadt 676 Planstellen (plus 74) aus diesem Sonderkontingent zur Verfügung gestellt.

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