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Schüsse auf Klagenfurter Bus "aus Wut" abgefeuert

Die Projektile drangen nicht durch die Scheibe
Die Projektile drangen nicht durch die Scheibe
"Aus Wut" über den Buslenker hat am Donnerstag in der Früh ein 18-jähriger Klagenfurter seine CO2-Pistole gezogen und aus seinem Auto auf den Omnibus geschossen. Die Insassen blieben unverletzt, die Projektile drangen nicht durch die Scheiben. Der Täter wurde von der Polizei rasch gefasst, ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Zwei Scheiben des Busses wurden beschädigt, der Täter flüchtete mit seinem Auto. Die Polizei leitete eine Alarmfahndung ein, auch der Hubschrauber stieg auf. Da sich ein Zeuge das Kennzeichen des Autos gemerkt hatte, wurde der Schütze schnell identifiziert und wenig später an seinem Arbeitsplatz festgenommen.

Waffenverbot ausgesprochen

Er gestand die Tat sofort, er habe sich über ein Manöver des Buslenkers geärgert, sagte er bei der Einvernahme. Dieser sei mit dem Bus abrupt aus einer Haltestelle auf die Straße gefahren, er habe sein Auto daher abbremsen müssen. Nach den Schüssen warf er die Luftdruckwaffe aus dem Auto, sie wurde vorerst aber noch nicht gefunden. Gegen den Mann wurde ein Waffenverbot ausgesprochen, er wird nach Abschluss der Erhebungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

(APA)

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