Schreckschüsse und Pfefferspray-Attacke bei Festnahme

Symbolbild
Symbolbild ©Bilderbox
Spektakulär ist die Festnahme von zwei mutmaßlichen Einbrechern im Bezirk Wien-Umgebung am Donnerstagabend verlaufen.
Jetzt Facebook-Fan von Vienna.at werden!

Die Beamten gaben bei deren Verfolgung insgesamt sieben Schreckschüsse ab und wurden von einem der Männer mit Pfefferspray attackiert. Beide Verdächtige, zwei 32-jährige Serben, wurden festgenommen und in die Justizanstalt Korneuburg gebracht, so die Sicherheitsdirektion am Freitag.

Gegen 22.30 Uhr hatte ein Mann bemerkt, dass bei seinem Nachbarn in Seyring zwei Personen einbrachen. Er verständigte die Polizei, die bei ihrem Eintreffen mit drei Streifen zwei in verschiedene Richtungen flüchtende Männer sah. Die Beamten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf. Weil die Verdächtigen auf ihre Aufforderungen, stehen zu bleiben, aber nicht reagierten, gaben sie sechs Schreckschüsse ab. Einer der Serben blieb daraufhin stehen und ließ sich widerstandslos festnehmen, der andere hängte die Polizisten vorerst ab und flüchtete in unwegsames Gelände.

Im Zuge der folgenden Großfahndung wurde der Verdächtige noch im selben Ort an einer Kreuzung entdeckt. Als er das Polizeiauto sah, versuchte er erneut, davonzulaufen, wurde aber von mehreren Beamten eingeholt und angehalten. Der 32-Jährige wehrte sich aber weiter und sprühte einem Polizisten mit Pfefferspray ins Gesicht, worauf dieser losließ und einen Schreckschuss in die Erde abgab. Der Serbe rannte erneut weiter, wurde aber wieder festgehalten und griff auch noch einen Beamten mit dem Gas an, der ihn aber schließlich festnahm.

Die beiden Serben wurden laut Polizei nicht verletzt. Auch Schäden durch die Schreckschüsse seien nicht entstanden. Die Männer werden verdächtigt, auch mehrere Einbrüche im Bezirk Mistelbach begangen zu haben. Das Landeskriminalamt Niederösterreich ermittelt.

Jetzt Facebook-Fan von Vienna.at werden!

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Schreckschüsse und Pfefferspray-Attacke bei Festnahme
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen