Schottenstift erstrahlt in neuem Glanz

Zum heurigen 850-Jahr-Jubiläum hat das Wiener Schottenstift sein Museum räumlich erweitert und neu gestaltet- „Altar des Schottenmeisters“ als besonderes Highlight.

Durch die Ausweitung auf alle Räume der ehemaligen Prälatur können jetzt auch Werke aus dem Depot des Museums der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die große Besonderheit des Museums bleibe aber nach wie vor der „Altar des Schottenmeisters“, betonte am Dienstag Martin Czernin, der Organisator der Schau.


Der spätgotische Altar wird im neu gestalteten Museum mit weiteren Gemälden aus dem Umkreis des Schottenmeisters ausgestellt. Abt Heinrich Ferenczy erhofft sich dadurch eine zusätzliche Aufwertung des Flügelaltars, wie er bei der Präsentation der neuen Räume betonte.


Von dessen insgesamt 24 Tafelbildern fehlen drei gänzlich, von zwei weiteren besitzt das Schottenstift nur Kopien. Zumindest vorläufig sind jedoch auch die Originale zu sehen: Die beiden im Besitz der Österreichischen Galerie im Belvedere befindlichen Tafeln werden anlässlich des Jubiläums bis Ende September im Schottenmuseum gezeigt.


Verschiedene Themenkreise der Stiftsgeschichte sollen den Besuchern im Museum näher gebracht werden, hoffte Czernin. So widmet sich ein Bereich dem so genannten Bildertausch, bei dem um 1780 mehrere Bilder zwischen der kaiserlichen Galerie und dem Schottenstift ausgetauscht wurden.


Neu ist unter anderem auch ein Raum, der sich mit der Baugeschichte des Stifts beschäftigt. Zu sehen sind dabei Reste der romanischen Stiftsanlage und Gemälde, die alte Ansichten des Stifts zeigen.

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