Schönfärberei bei Arbeitslosenzahlen

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271.557 sind Menschen ohne Job, um 0,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Rechnet man allerdings die in Schulung befindlichen Personen dazu, stieg die Arbeitslosigkeit um drei Prozent auf 333.987 Arbeitslose!

Der Anstieg bei Schulungen hat die Arbeitslosigkeit in Österreich im März leicht sinken lassen. Offiziell waren 271.557 Menschen ohne Job, um 0,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Rechnet man allerdings die in Schulung befindlichen Personen dazu, stieg die Arbeitslosigkeit um drei Prozent auf 333.987 Arbeitslose. Im März waren 62.430 in einer Schulung, um 21,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die nationale Arbeitslosenquote betrug im März 7,8 Prozent. Das sind um 0,1 Prozent weniger als der Vorjahreswert. Bereits in sechs Bundesländern war die Arbeitslosigkeit rückläufig, lediglich in Kärnten, Tirol und Oberösterreich ist sie Ende März im Jahresvergleich noch angestiegen.

„Das 285-Millionen-Qualifizierungspaket ’Unternehmen Arbeitsplatz’ sowie das zuletzt beschleunigte Wirtschaftswachstum führen zu einer weiteren Entspannung im Arbeitsmarkt“, betonte Arbeitsminister Bartenstein zu den März-Arbeitsmarktdaten. Der Anstieg der vorgemerkten Arbeitslosen konnte mit einem Rückgang im Jahresvergleich um 0,4 Prozent oder um 1.077 Personen gestoppt werden.

Zahl der Ausländer angestiegen

Mit 72.904 haben 26,8 Prozent der vorgemerkten Personen eine Einstellungszusage für einen neuen Arbeitsplatz. Das ist ein Anstieg um 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Zahl der vorgemerkten inländischen Arbeitskräfte um 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt, ist die Zahl der vorgemerkten Ausländer um 1,6 Prozent angestiegen.

Laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger beträgt Ende März 2006 die Zahl der unselbstständig Beschäftigten 3,223.013 (ohne geringfügige Beschäftigungsverhältnisse), das sind um 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

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