"Schnelle" Blackout-Untersuchung

Die USA und Kanada haben am Mittwoch eine schnelle und gründliche Untersuchung der Ursache des Stromausfalls in der vergangenen Woche versprochen.

Ein rasches Ergebnis sei nötig, um eine Wiederholung des Problems zu verhindern, sagte US-Energieminister Spencer Abrahams bei einem Treffen mit seinem kanadischen Amtskollegen Herb Dhaliwal in Detroit (Michigan). Beide Minister leiten eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Aufklärung der Gründe für das Desaster, die am Mittwoch offiziell ihre Arbeit aufnahm.

Am vergangenen Donnerstag waren innerhalb von drei Minuten 21 Kraftwerke im Nordosten der USA und in Teilen Kanadas ausgefallen. Vom Stromausfall betroffen waren unter anderem New York, Detroit, Cleveland, Toronto und Ottawa. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Schwankungen bei der Stromübertragung im Norden des US-Staats Ohio zu Überlastungen im Netz und als Folge zum automatischen Abschalten der Kraftwerke führten. Warum es zu den Schwankungen kam, ist aber bisher ungeklärt.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • "Schnelle" Blackout-Untersuchung
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.