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Schnee- und Verkehrschaos in der Türkei

Ungewöhnlicher Wintereinbruch in Istanbul
Ungewöhnlicher Wintereinbruch in Istanbul
Heftige Schneefälle haben in weiten Teilen der Türkei am Dienstag zu Problemen im Auto-, Schiffs- und Flugverkehr geführt. In der Provinz Karabuk im Norden des Landes kam ein Schüler ums Leben, als ein Schulbus von der verschneiten Fahrbahn abkam und umkippte, wie die Nachrichtenagentur Dogan meldete. 18 Schüler seien verletzt worden.


Bei weiteren Verkehrsunfällen infolge des Schneetreibens wurden Medienberichten zufolge dutzende Menschen verletzt. Die Autobahn von Istanbul nach Izmir wurde geschlossen, Hunderte Fahrzeuge saßen fest. Einige Fähren über den Bosporus verkehrten nicht. In der Millionenmetropole Istanbul blieben Schulen vorsichtshalber geschlossen, ebenso in der Hauptstadt Ankara, wo es stärker schneite.

Die teilstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines strich mehr als 40 internationale und Binnenflüge. Insbesondere im Norden des Landes kam es zu Stromausfällen. Die Behörden warnten vor plötzlichen Temperaturstürzen. In Istanbul könne es bis zu minus 20 Grad geben, hieß es.

Wie jedes Jahr am 6. Jänner sprangen ein Dutzend griechische, bulgarische und türkisch Gläubige der christlich-orthodoxen Kirche aus Anlass des Tags der Erscheinung des Herrn in das etwa zehn Grad kalte Wasser des Bosporus. Sie tauchten nach einem vom Ehrenoberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche, Bartholomaios I., ins Meer geworfenen Kreuz. Sieger wurde dieses Jahr ein bulgarischer Schwimmer namens Baba.

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