Schnee statt "Indian Summer": Amerikas Nordosten bibbert

Der Herbst ging in manchen Regionen der USA schon in den Winter über.
Der Herbst ging in manchen Regionen der USA schon in den Winter über. ©AP
Schnee schon im Oktober: Von mildem Herbstwetter können Millionen Amerikaner an diesem Wochenende nur träumen. Über den Nordosten der USA zog eine breite Schneefront hinweg. Städte wie Allentown in Pennsylvania oder Worcester in Massachusetts mussten nach Angaben des TV Senders "The Weather Channel" bis Sonntag mit mehr als 30 Zentimeter Schnee rechnen.

Auch Metropolen wie New York oder Boston könnten eine verfrühte Ladung der weißen Pracht abbekommen. Möglich sei auch, dass der schwere, nasse Niederschlag vielerorts zu Stromausfällen führt. Nach Angaben der Zeitung “New York Times” wurde New York in den vergangenen 135 Jahren nur drei Mal im Oktober von Schnee überrascht, am 15. Oktober 1876, am 30. Oktober 1925 und am 21. Oktober 1952.

Die betroffene Region wird nur sehr selten schon im Oktober von Winterwetter mit Minusgraden heimgesucht – in der Regel schneit es dort erstmals im Dezember. Bis Anfang November herrscht häufig der berühmte “Indian Summer” mit sommerlichen Temperaturen und einer romantischen Laubfärbung. Touristen aus aller Welt machen deshalb zu dieser Zeit des Jahres im Nordosten der USA Urlaub.

Der Schnee wird aber laut der Wettervorhersage ganz schnell wieder verschwunden sein. Für die Wochenmitte werden wieder Temperaturen im zweistelligen Bereich vorhergesagt. Ob das frühe Winterwetter auch ein weißes Halloween beschert, blieb zunächst also noch offen. An diesem Montag zieht Amerikas jüngste Generation wie jedes Jahr am 31. Oktober kostümiert von Haus zu Haus und bittet um Süßigkeiten.

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