Schnee sei Dank: Kurzparkzonen aufgehoben

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Wegen des Wintereinbruchs im Osten Österreichs sind Donnerstag früh in Wien sämtliche Kurzparkzonen aufgehoben worden - 400 Räum- und Streufahrzeuge und rund tausend Mann die ganze Nacht im Einsatz.

Ein Wintereinbruch im Osten Österreichs hat am Donnerstag für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Gegen Mittag entspannte sich die Situation. Die Hohe Warte in Wien registrierte in 24 Stunden 30 Zentimeter Zuwachs an weißer Pracht, so viel wie seit 36 Jahren nicht mehr. Mit dem großen Schneefall ist es aber vorerst vorbei. Nur örtlich kann es laut Meteorologen noch schneien. Die Temperaturen bleiben kalt bei minus 15 bis minus drei Grad in ganz Österreich. Tauwetter ist für die kommenden Tagen nicht angesagt.

Die zuständige Magistratsabteilung 48 war in Wien mit rund 350 Räumfahrzeugen im Dauereinsatz. Auch die Wiener Linien hatten rund 1.150 Mann mobilisiert. Das große Chaos ist ausgeblieben. In die Unfallambulanzen im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) und im Unfallkrankenhaus (UKH) Meidling wurden reihenweise Menschen eingeliefert, die auf den rutschigen Wegen und Straßen gestürzt waren.

Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln mussten laut einer Mitteilung der Wiener Linien Verspätungen eingeplant werden. Weichen waren vom Schnee verstopft. Oft blieben auch Fahrzeuge hängen und verhinderten so eine Weiterfahrt, berichtete die Informationszentrale des Autofahrerclubs ÖAMTC. Keine Probleme gab es vorerst im U-Bahnbetrieb.

Schnee-Rekord

30 Zentimeter Neuschnee binnen 24 Stunden wurden auf der Hohen Warte in Wien registriert – so viel wie seit 1969 nicht. Damals fielen laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik von 26. auf 27. März ebenfalls 30 Zentimeter der „weißen Pracht“.

Mehr Schneezuwachs auf der Hohen Warte gab es den Angaben zufolge vom 4. auf 5. Februar 1941. Damals wuchs die Gesamtschneemenge von 13 auf 50 Zentimeter.

Servvice:

Informationen zum Verkehrsaufkommen und zum Straßenzustand gibt es unter HIER oder auch beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050/123 sowie im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf der Seite 431.

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