Schmuckstücke bei Polizei: Großteil stammt von Einbruch

Seit etwa einem Monat hat man nach Besitzern von rund 130 Schmuckstücken gesucht, die die Polizei als Paket mit ausländischer Zieladresse noch vor dem Versand sicherstellte.

Nun meldete sich eine Wienerin, der der Großteil der Pretiosen gehört: Ihr wurden die Wertsachen Anfang November aus ihrer Wohnung gestohlen, berichtete ein Kriminalist. Vereinzelte Schmuckstücke sind noch immer “herrenlos”.

Am 6. November waren Täter über die Terrasse in das Haus der Frau in der Amalienstraße eingestiegen und hatten reiche Beute gemacht. Als Fotos von den tags darauf sichergestellten Schmuckstücken auf der Website des Innenministeriums veröffentlicht wurden, erkannte die Wienerin ihr Eigentum zum Teil wieder. Sie erhielt Schmuckstücke im Wert von rund 20.000 Euro zurück. Ein Teil der Beute fehle aber noch, er könnte mit anderen Paketen versendet worden sein, sagte der Ermittler.

Aus kriminaltaktischen Gründen wurden weder der Ort der Sicherstellung noch das Ziel der Postsendung – kein osteuropäischer Staat – genannt. Die Ermittler gehen von einem Fall von internationaler Bandenkriminalität aus, Interpol wurde eingeschaltet. Weitere Ermittlungen seien noch im Laufen ebenso wie die Suche nach den Besitzern der restlichen sichergestellten Wertsachen, so der Kriminalist. Hinweise werden erbeten an die Telefonnummer 01/31310 Durchwahl 57220 bzw. 57221 oder an den Journaldienst unter der Durchwahl 57800.

 

Amalienstraße, Vienna

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