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Schlepper aus Wien baute Unfall im Innviertel

Der Mann kam in eine Routinekontrolle der Polizei.
Der Mann kam in eine Routinekontrolle der Polizei. ©APA/dpa
Ein junger Wiener ist in der Nacht auf Sonntag mit vier Syrern ohne Dokumenten im Auto vor der bayerischen Polizei geflohen. Kurz nach Passau kollidierte er aber mit einer Leitplanke.

Mit einem Unfall hat in der Nacht auf Sonntag die mutmaßliche Schlepper-Fahrt eines 24-jährigen Wieners im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Bayern geendet. Der Mann hatte mit seinem Auto vier Syrer nach Passau gebracht und geriet dort gegen 23.15 Uhr in eine Polizeikontrolle. Der Wiener hielt aber nicht an, sondern fuhr mit viel zu hohem Tempo zurück Richtung Österreich, informierte die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Sonntag.

Unfall bei Verfolgungsjagd

Die Passauer Polizisten nahmen die Verfolgung auf. In der Innviertler Gemeinde Wernstein (Bezirk Schärding) verlor der 24-Jährige dann aber die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Leitschiene. Ein Mitfahrer wurde dabei verletzt und ins Krankenhaus Ried eingeliefert. Da außer dem Lenker niemand ein gültiges Dokument bei sich hatte, hielten die deutschen Beamten alle Beteiligten an. Die heimische Polizei nahm den Wiener dann wegen des Verdachts der Schlepperei und die Syrer nach dem Fremdenrecht vorläufig fest.

(APA/red)

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