Schlechter Scherz löste Alarm aus

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Schlechter Scherz eines Lauda Air-Passagiers löste Alarm aus - Italiener schickte seiner Frau auf seinem Flug nach Wien die SMS: „Maschine von Islamisten entführt“.

Der schlechte Scherz eines italienischen Flugpassagiers hat rund um den Globus Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Wie die australischen Behörden am Sonntag mitteilten, schickte der 35-jährige Italiener Antonio Casale nach dem Start in Sydney aus Spaß eine SMS an seine Frau, in der er behauptete, die Maschine der Lauda Air werde von islamischen Extremisten entführt. Die Luftpiraten hätten das Flugzeug unter ihre Kontrolle gebracht und leiteten es nun in eine unbekannte Richtung.

Casales entsetzte Frau alarmierte sofort die italienische Polizei, die mit der italienischen Botschaft in der australischen Hauptstadt Canberra Kontakt aufnahm. Diese wiederum verständigte die australischen Sicherheitsbehörden, dass womöglich ein neuer Angriff nach dem Muster der Terroranschläge vom 11. September in den USA drohe. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Canberra sagte, den Beamten sei es schnell gelungen, die Identität des Mannes festzustellen und herauszufinden, dass es sich um einen Scherz handelte.

Auch wenn der Scherz dämlich gewesen sei, habe sich doch erwiesen, dass die Sicherheitsbehörden wie im Lehrbuch reagiert hätten, sagte der Sprecher John Anderson. Die Zeitung „Sunday Telegraph“ berichtete, Casale sei nach der Landung in Wien festgenommen worden. Nach einer Vernehmung durch die österreichische Polizei sei er aber ohne Anzeige wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

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