Schlacht um MedUni-Studienplätze eröffnet

Am 4. Juli stehen in Wien, Graz und Innsbruck wieder die Aufnahmetests für ein Medizin-Studium auf dem Programm. Rund 7.500 Studienwerber dürfen an dem Test teilnehmen, nur 1.500 von ihnen winkt ein Studienplatz an einer der drei Universitäten. Damit kommen auf einen Studienplatz fünf Bewerber.

In Wien wird der Eignungstest für das Medizin-Studium (EMS) eingesetzt, der innerhalb von ca. sechs Stunden Studien-Fähigkeiten wie medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, sowie den Umgang mit Zahlen abfragt. In Wien sind heuer rund 4.196 Studienwerber im Rennen: 2.808 stammen aus Österreich (67 Prozent), 1.216 aus Deutschland (29 Prozent), 68 aus der restlichen EU (zwei Prozent) und 104 aus dem Nicht-EU-Ausland (drei Prozent). Die potenziellen Neo-Medizinstudenten mussten sich im Februar nach einer elektronisch vorerfassten Inskribierung zusätzlich von 10. bis 21. März persönlich anmelden. Erfahrungsgemäß kommen dann rund drei Viertel der Angemeldeten auch zum Test.

Trotz des schlechteren Abschneidens in den vergangenen Jahren lassen sich Studienbewerberinnen nicht abschrecken und stellen wieder eine deutliche Mehrheit. In Wien liegt der Frauenanteil aller Kandidaten bei 58,9 Prozent.

An der Medizin-Uni Wien stehen für Studienanfänger 740 Plätze (660 in Humanmedizin und 80 in Zahnmedizin) zur Verfügung. Für Bewerber mit österreichischen Reifezeugnis sind 75 Prozent der Plätze reserviert, für EU-Bürger 20 Prozent und für Nicht-EU-Bürger fünf Prozent.

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