Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Schilling-Briefmarken verabschieden sich

Die Schilling-Briefmarken verabschieden sich aus luftiger Höhe. Der letzte Gültigkeitstag wird am Sonntag in Stockerau mit einem Hubschrauberflug „gefeiert“.

Zum Abschied ganz und gar nicht leise Servus sagt am kommenden Sonntag die Schilling-Briefmarke in Stockerau. Der letzte Gültigkeitstag wird mit einem Hubschrauberflug ins nahe gelegene Großmugl „gefeiert“. Zugelassen sind allerdings nur Sonder-Kuverts zum Stückpreis von 2,50 Euro, die vom Briefmarkensammlerverein Stockerau aufgelegt wurden. Ein Teil des Erlöses kommt der Behindertenhilfe Oberrohrbach zu Gute.

Von 9.00 bis 13.00 Uhr ist am Sonntag im Rathaus von Stockerau ein Sonderpostamt eingerichtet. Allzu viel Hoffnung auf den begehrten Brief sollten sich allerdings jene, die bis dato noch keinen ergattern konnten, nicht machen: „Ursprünglich hatten wir nur 500 Kuverts aufgelegt. Doch die Nachfrage war so enorm, dass wir weitere 800 Stück nachdrucken lassen mussten“, zeigte sich Organisator Wolfgang Brunnhuber überrascht.

Aber selbst von den insgesamt 1.300 Belegen sind nach Angaben der Veranstalter nur noch rund 60 Stück zu haben. Diese werden für den Verkauf am Sonntag „zurückgehalten“. Um etwa 14.00 Uhr soll sich schließlich der Hubschrauber einer ansässigen Flugschule in die Lüfte erheben. „Da es bis nach Großmugl nur ein Katzensprung ist, werden wir wohl einen kleinen Rundflug machen, sonst zahlt sich der Aufstieg gar nicht aus“, scherzte Brunnhuber. Die kleine Nachbargemeinde wurde übrigens auf Grund ihrer Postleitzahl – 2002 – als Zielort gewählt.

Der 30. Juni ist der offiziell letzte Gültigkeitstag der Schilling-Briefmarken. Wurden seit 1. Jänner in den Postämtern nur noch Euro-Wertzeichen verkauft, so hatten private Restbestände in alter Währung ein halbes Jahr „Schonzeit“ und durften weiterhin verklebt werden. Auch das hat nun ein Ende. Dafür werden sie zum Abschied mit einem Sonderstempel entwertet, der neben einem Hubschrauber auch das Konterfei von Nikolaus Lenau zeigt. Der gebürtige Stockerauer feiert heuer seinen 200. Geburtstag. Briefmarke wird es zu diesem Anlass allerdings keine geben – weder in Schilling noch in Euro.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Schilling-Briefmarken verabschieden sich
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.