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Schießerei im 15ten - Fünf Verdächtige im Landesgericht

Laut Polizeisprecher Michael Takacs wurden fünf der sechs Männer, die im Verdacht stehen für die Schießerei in einem Sikh-Gebetshaus verantwortlich zu sein, ins Landesgericht gebracht.

Der sechste mutmaßliche Täter, durch einen Kopfschuss verletzt, sei nach wie vor nicht ansprechbar. Der Mann sei vom Krankenhaus Krems in das Unfallkrankenhaus Meidling nach Wien überstellt worden.

Der schwer verletzte Prediger befindet sich laut dem behandelnden Spital definitiv außer Lebensgefahr. Er werde gut versorgt und es gehe ihm entsprechend gut. Laut Polizei erlitt der Mann einen Bauch- und einen Hüftknochensteckschuss. Der 68-jährige Sant Niranjan Dass erhält Personenschutz durch die Sondereinheit Cobra. Angehörige des Einsatzkommandos sowie Justizbeamte bewachen auch den mutmaßlichen Täter im UKH Meidling. Die beiden Spitäler werden darüber hinaus von der WEGA geschützt.

Das Hauptproblem bei den Einvernahmen und Befragungen von Zeugen sei derzeit, dass die Verdächtigen Urdu sprechen, und für diese Sprache nur sechs Dolmetscher zur Verfügung stehen. Übersetzt werden muss zudem ein Dialekt. Die Dolmetschern verstehen ihn in gesprochener Form, nicht aber schriftliche Aufzeichnungen.

Die Gemeinschaft der Sikh in Österreich hat den Opfern des Attentats vom Sonntag auf ihrer Internetseite (http://www.sikh.at) ihre Anteilnahme ausgesprochen und die Angriffe auf zwei indische Prediger scharf kritisiert. Man sei tief erschüttert über die Gewalttat, heißt es in der Mitteilung, die von den beiden nicht betroffenen Gebethäusern in Meidling und in der Donaustadt unterzeichnet wurde. Bei Letzterem wird spekuliert, dass die Täter Mitglieder der Gebetshaus-Gemeinschaft sein könnten. Die Einrichtung in der Donaustadt wird gerade renoviert, ihre geplante Neueröffnung am 21. und 22. Juni wurde wegen der Schießerei auf unbestimmte Zeit verschoben.

“Da eine der Säulen des Sikhismus neben der Nächstenliebe die Gewaltlosigkeit ist, distanziert sich die Gemeinschaft der Sikh in Österreich von diesem Attentat und verurteilt jede Art des Fanatismus”, heißt es auf der Homepage. “Die Gemeinschaft der Sikh in Österreich fordert die lückenlose Aufklärung dieses feigen Anschlages, basierend auf den Grundlagen des österreichischen Rechtsstaates, (…).”

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