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Schelte für Rapid

Mit scharfer Kritik am krisengeschüttelten Fußball-Rekordmeister Rapid Wien hat Lothar Matthäus, Ex-Teamchef der Hütteldorfer, aufhorchen lassen.

In “News” nahm der DFB-Rekordteamspieler vor allem Präsident Rudolf Edlinger, Manager Werner Kuhn, Sport-Manager Stefan Ebner und Kapitän Andreas Herzog ins Visier. “Edlinger will Rapid repräsentieren, ist aber nur ein Selbstdarsteller”, fuhr der Deutsche erneut schwere Geschütze auf.

“Bei Rapid sitzen unqualifizierte Leute an den wichtigsten Stellen. Manager Kuhn, schön und gut, er soll sich bei Rapid mit dem Steuerberater und Rechtsanwalt auseinander setzen, aber nicht mit dem Sport. Und Ebner weiß nicht einmal, was los ist. Er kommt nicht vom Fach und ist völlig überfordert, ein Schreibtisch-Angestellter”, erklärte Matthäus.

Auch ÖFB-Kapitän Herzog blieb vom Rundumschlag nicht verschont. “Ich wusste schon, warum ich immer gegen den Transfer war. Herzog konnte Rapid nie helfen. Er ist ein Spieler, der versucht hat, noch ein bisschen Fußball zu spielen, wollte seine 100 Länderspiele absolvieren, aber er war nie ein Vorbild auf dem Platz. Er hatte längst seinen Vorruhestand geplant.” Herzog habe “die Mannschaft nur gespalten und Nachwuchsspielern den Platz verstellt”.

Lobende Worte fand der Weltmeister von 1990 nur für Jung-Teamspieler Andreas Ivanschitz. “…, er weiß genau, was er zu tun und zu lassen hat. Er ist für mich ein Jahrhunderttalent, wie Andi Herzog vor 15 Jahren. Schon aus diesem Grund hätte ich Herzog nie zu Rapid zurückgeholt, weil er Ivanschitz kaputt macht.”

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