Schädeldiebstahl vor Bürgermeisterwahl

Die Gegner eines Bürgermeisters einer Kleinstadt in Peru haben wenige Tage vor der Kommunalwahl die Leiche seines Vaters aus dem Grab geholt, die Knochen verstreut und den Schädel des Toten mitgenommen. Sie wollen den Totenschädel erst zurückgeben, wenn der Bürgermeister auf seine Kandidatur bei der Wahl am 3. Oktober verzichtet, wie die Polizei mitteilte.

Werden die Täter ermittelt, die in den Reihen der politischen Gegner des Bürgermeisters vermutet werden, drohen ihnen wegen Störung der Totenruhe bis zu zwei Jahre Haft.

Der Vater des Bürgermeisters war 1978 gestorben. Bürgermeister Rogelio Vizcarra erklärte, er wolle trotz der Erpressung an seiner Kandidatur festhalten.

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