Sauberkeit von Österreichs Badeseen verbessert

268 Badeseen wurden untersucht
268 Badeseen wurden untersucht ©APA (Tiroler Zugspitz Arena)
Die Sauberkeit der österreichischen Badeseen und Flussbäder hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert. Nach dem am Donnerstag von der EU-Kommission vorgelegten jährlichen Bericht zur Qualität der Badegewässer in Europa erreichten 2009 261 (97,0 Prozent) von 268 untersuchten Badeseen die hygienischen EU-Mindestvorgaben, 200 (74,6 Prozent) sogar die strengeren freiwilligen Leitwerte.

Ein Jahr zuvor hatten in Österreich noch 71,6 Prozent die strengeren EU-Leitwerte und 97,4 Prozent die verpflichtenden EU-Mindestvorgaben erfüllt. Wie auch im vergangenen Jahr gibt es die “rote Karte” für sieben Badeplätze in Österreich. Die höheren Messwerte seien auf starke Regenfälle und Überflutungen zurückzuführen, heißt es in dem Bericht der EU-Kommission.

Wie bereits im Vorjahr verfehlten auch heuer wieder das Langenloiser Flussbad am Kamp und die Donau bei Weißenkirchen (NÖ) die EU-Vorgaben. Neu in die “rote Liste” aufgenommen wurden der Heratingersee in Ibm und der Klaffer Badesee (OÖ), der Stausee Burg in Hannersdorf (Burgenland), der Furtnerteich in Mariahof und der Sulmsee in Tillmitsch (Steiermark).

In der gesamten EU verschlechterte sich die Qualität gegenüber dem Vorjahr: 95,6 Prozent der Küstengebiete und 89,4 Prozent der Binnengewässer erfüllten die Mindeststandards. Die größten Abweichungen von den verpflichtenden EU-Sauberkeitsstandards wiesen Lettland, Polen und Belgien auf. In Lettland entsprachen 45 Prozent der untersuchten Binnengewässer nicht den EU-Mindeststandards. In Polen erfüllten 14,2 Prozent nicht die Vorgaben und in Belgien verfehlten 13,1 Prozent die verpflichtenden Standards.

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