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Sanierung der Pestsäule abgeschlossen

Touristen und Passanten in Wien können sich an einer frisch restaurierten, alten Sehenswürdigkeit in der Inneren Stadt erfreuen: Die Sanierung der Wiener Pestsäule ist abgeschlossen.

Insgesamt rund 9.300 Arbeitsstunden waren laut Restaurator Klaus Wedenig seit April 2005 notwendig, um das barocke Denkmal wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Im Zuge der Sanierung wurden fehlende Steinteile ergänzt, gefestigt und imprägniert, die Metallteile gereinigt und ergänzt sowie neu vergoldet. Der Bleischutz und die Bleiabdeckungen wurden erneuert. Die Gesamtkosten der Restaurierung betrugen rund 360.000 Euro und wurden zum Großteil vom Wiener Altstadterhaltungsfonds getragen.

Den Geschäftsleuten sei es wichtig gewesen, dass es vor dem Weihnachtsgeschäft keine Baustelle mehr gebe, meinte der für Stadterneuerung zuständige Stadtrat Werner Faymann bei der gemeinsamen Präsentation mit Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (beide S) am Mittwoch.

Die Informationstafeln, mit denen die Baustelle umrandet war, seien aber sehr gut angenommen worden, betonte Mailath-Pokorny. Die Restaurierungsarbeiten, die Geschichte der Säule und der Pest in Europa waren auf Schautafeln dargestellt worden. Passanten hätten sogar darauf gedrängt, den Text in Kopie zu erhalten, bestätigte auch Restaurator Wedenig.

Die Pestsäule am Graben ist nach der großen Pestepidemie im Jahr 1679 errichtet worden. Damals sind in der Donaumetropole – samt Vororten – rund 80.000 Menschen dem Schwarzen Tod zum Opfer gefallen. Kaiser Leopold I. versprach, der Stadt eine Säule zu stiften, sollte die Pest aus Wien weichen, was im Herbst 1679 schließlich geschah.

Die „Dreifaltigkeitssäule“ – so ihr offizieller Name – wurde noch im selben Jahr als Holzprovisorium errichtet, das aber dennoch fast acht Jahre hielt. Dann, am 30. Juni 1687, wurde der Grundstein zur heutigen Skulptur gelegt, die am Dreifaltigkeitstag 1693 eingeweiht wurde.

Heute erhebt sich über einem massiven Sockel ein zweistöckiger Unterbau, den Wappen aus Österreich, Ungarn und Böhmen zieren. Darüber „schwebt“ eine sich nach oben verjüngende Wolke, die ihrerseits von der heiligen Dreifaltigkeit gekrönt wird.

Seit seiner Fertigstellung wurde das Werk bereits zahlreiche Male runderneuert, zuletzt von 1979 bis 1981. Die nächste Restaurierung wird voraussichtlich in 30 Jahren notwendig sein.

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