Sanatorium Mehrerau wird feierlich wiedereröffnet

Nach einer elf Monate andauernden Bau- und Sanierungsphase wird am Sonntag, 16. Dezember 2007, das Sanatorium Mehrerau in Bregenz von Landeshauptmann Herbert Sausgruber in feierlichem Rahmen wiedereröffnet. Die Kosten von fünf Millionen Euro teilen sich das Land (60 Prozent) und die Heimatgemeinden der Patienten (40 Prozent). "Das traditionsreiche Sanatorium Mehrerau wird auch in Zukunft einen festen Platz im Versorgungsgefüge des Landes einnehmen", betonen Landeshauptmann Sausgruber und Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner.

Behutsame Umbau- und Sanierungsarbeiten

Weil das in den Jahren 1922/23 erbaute Sanatorium unter Denkmalschutz steht, stellte die Sanierung eine besondere Herausforderung dar. Das Sanatorium wurde zunächst in einen Rohbau-Zustand zurückgeführt. Insgesamt mussten 185 Tonnen Bauschutt entfernt werden. Danach wurden in jedem Stockwerk Brandschutzdecken eingezogen und die Räumlichkeiten neu angeordnet. Die Elektro- und Sanitärinstallationen wurden ebenfalls ausgetauscht. Allein für die EDV mussten 14 Kilometer Kabel verlegt werden. Die Bettenanzahl wurde von 71 auf 50 reduziert.

Verbesserungen für Patienten, Angehörige und Personal

“Das Sanatorium Mehrerau erfüllt nun wieder alle hohen Qualitätsstandards des Vorarlberger Gesundheitswesens. Die Sanierung brachte deutliche Verbesserungen für Patienten, Angehörige und Personal”, so Landesstatthalter Wallner, der sich erfreut zeigt, “dass die besondere Atmosphäre des Hauses erhalten werden konnte”. Positiv beurteilt auch Landeshauptmann Sausgruber die gelungene Sanierung: “Ich bin fest davon überzeugt, dass das idyllisch gelegene Sanatorium auch in Zukunft eine Oase sein wird, wo sich nicht nur der Körper, sondern auch die Seele erholen kann”.

Danke für leidenschaftlichen Einsatz

Sausgruber richtet seinen Dank an die Unternehmen, die den Auftrag “in beeindruckender Manier” pünktlich erledigt haben sowie an die Verantwortlichen des Klosters Mehrerau. Zudem dankt Sausgruber dem gesamten Krankenhauspersonal, das sich während der Zeit im ehemaligen Unfallkrankenhaus Böckle, das sich als Ausweichquartier bewährt hat, für die gewohnt herzliche Art im Umgang mit den Patientinnen und Patienten.

Lobend äußert sich der Landeshauptmann auch über den Förderverein des Sanatoriums Mehrerau. Sausgruber: “An diesem Projekt haben engagierte Menschen mitgewirkt, die Verantwortung ernst nehmen und wissen, dass es mehr braucht als moderne Apparaturen und medizinisches Know-how, nämlich mitfühlendes Verständnis für die ganzheitlichen Bedürfnisse der Kranken”.

Die ersten Patienten kehren bereits Ende Dezember in das neue Sanatorium Mehrerau zurück.

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OTS0118 2007-12-14/11:19

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