Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Salzburgs Jubel nach "schwieriger Saison" doppelt groß

Salzburger feierten am Donnerstag "Historisches"
Salzburger feierten am Donnerstag "Historisches"
Nach dem historischen 5:0-Cupfinalsieg über die Admira durften Salzburgs Kicker am Donnerstag nun auch ohne angezogene Handbremse feiern. Angesichts einer schwierigen Saison, die erst im Frühjahr Fahrt aufnahm, wog das erste Triple-Double der heimischen Fußballgeschichte doppelt schwer. "Darauf kann man auch in 20, 30 Jahren noch zurückschauen", jubelte ÖFB-Teamkicker Valentino Lazaro.


“Wir haben heute etwas Historisches erreicht”, konstatierte Salzburg Coach Oscar Garcia gewohnt nüchtern. Dabei hat er diesen Einzug in die Geschichtsbücher vermutlich erst möglich gemacht. Der Spanier gilt als Stabilisator einer Meistertruppe, die noch durch einen turbulenten Herbst gestolpert war. Seitdem Oscar im Winter den Trainerstuhl bestieg, hat sich zwar das spielerische Gesicht der Truppe leicht verändert, der Erfolg ist aber größer denn je zuvor. Der ehemalige Kicker des FC Barcelona verfügt über den besten Punkteschnitt aller Trainer in der Red-Bull-Ära.

Dementsprechend groß fiel auch das Lob der Spieler für den 43-Jährigen aus. “Er hat einen Riesenanteil daran gehabt”, erklärte Goalie Alexander Walke. Ähnlich sah es Lazaro. “Die Saison hat mit sehr vielen Rückschlägen und Unruhe begonnen. Wir haben das dann aber ganz gut gemeistert”, erinnerte sich Lazaro. “Oscar hat wieder Ruhe in den Verein und das Team gebracht”, konstatierte Lazaro, der am Sonntag mit breiter Brust zum ÖFB-Team reisen wird. Er ist einer von acht “Bullen” (inklusive Rückkehrer Martin Hinteregger), die anstelle des Urlaubs schon bald wieder im Nationalteameinsatz sind.

Gerade für den Offensivmann bedeutete der Cupsieg die Krönung eines persönlich sehr erfolgreichen Frühjahrs. “Ich habe es auch noch gar nicht ganz realisiert, wie geil das ist”, meinte Lazaro. “Ich habe viele Tiefschläge erlebt, es gibt Profis, die mit solchen Rückschlägen gar nicht mehr klargekommen sind. Ich kann endlich die Leistung zeigen, die ich in mir habe.”

Sein Kollege Valon Berisha, bei jedem Double der vergangenen drei Jahre dabei, würde auch gern in der kommenden Saison unter Oscar spielen. “Es war ein Zusammenhalt, den ich hier eigentlich noch nie erlebt habe. Ich weiß, dass wir mit dieser Truppe vieles schaffen können. Ich hoffe, dass er bleibt”, meinte der Offensivspieler im Hinblick auf die Spekulationen um einen Abgang Oscars, dessen Vertrag in Salzburg eigentlich bis 2017 läuft.

Gerüchte hatte es in jüngster Zeit nicht nur um Oscar oder die Stars Naby Keita und Jonatan Soriano, sondern auch um Geschäftsführer Jochen Sauer gegeben, der laut deutschen Medienberichten als Sportdirektor zum VfB Stuttgart hätte wechseln sollen. Sauer bestätigte sein Dementi vom Vortag. “Ich habe alles dazu gesagt”, meinte der Deutsche, dem nach dem Cupsieg ebenfalls tiefe Zufriedenheit anzumerken war. “Es war eine hochkonzentrierte Leistung. Das ist auch das Wichtigste, wenn man Favorit ist. Wir haben der Admira kaum Luft zum Atmen gegeben. Es war ein richtig gutes, sehr aggressives Spiel.”

Sauer zeigte sich zuversichtlich, beim neunten Anlauf auf die Champions League in der Red-Bull-Ära einen schlagkräftigen Kader zur Verfügung zu haben, man steigt in der 2. Qualifikationsrunde (12./13. bzw. 19./20. Juli) ein. Mit dem israelischen Teamstürmer Munas Dabbur steht ein Zugang bereits fest. “Wir sind zuversichtlich, den Großteil der Mannschaft halten zu können. Wir wollen mit einem richtig guten Kader in die neue Saison gehen”, betonte Sauer, gab sich in puncto Königsklasse aber vorsichtig: “In die Champions League zu kommen, ist einfach sehr schwierig, es hängt von vielen Faktoren ab.”

Dass sich lediglich 10.200 Zuschauer auf den Rängen des EM-Stadions von 2008 eingefunden hatten und damit so wenige wie noch nie seit der auf fünf Jahre geltenden Finalvergabe an Klagenfurt (bis 2018), blieb auch Sauer nicht verborgen: “Ein Wermutstropfen.”

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Fußball
  • Salzburgs Jubel nach "schwieriger Saison" doppelt groß
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen