Salzburg überwintert mit elf Punkten Vorsprung

Salzburg schlug Innsbruck 1:0
Salzburg schlug Innsbruck 1:0
Salzburg überwintert nach einem 1:0-Auswärtsieg am Mittwochabend über den Vorletzten Wacker Innsbruck mit elf Punkten Vorsprung auf Verfolger Grödig, der bereits 24 Stunden zuvor einen 2:1-Heimerfolg über Schlusslicht Admira gefeiert hatte. Dem Tabellendritten Rapid fehlen nach einer 0:2-Niederlage bereits 15 Zähler auf die "Bullen", die zudem noch ein Spiel weniger ausgetragen haben.


Einen weiteren Punkt dahinter folgt Meister Austria, der zum Jahresabschluss im Heimspiel mit einem 1:1 gegen die SV Ried zufrieden sein musste, auf Platz vier. Auch der Wiener Neustadt und der WAC trennten sich 1:1. Am Tabellenende liegen die Tiroler, die sich am Montag von Trainer Roland Kirchler getrennt hatten, nur zwei Zähler vor Schlusslicht Admira.

Salzburg wollte eigentlich an die Glanzleistung vom 4:0-Heimtriumph über die Austria anschließen, doch davon war lange Zeit nichts zu merken. Gute Möglichkeiten hatten Seltenheitswert, bei glücklichem Spielverlauf hätten sogar die Hausherren in Führung gehen können. Am Ende brachte ein abgerissener Gewaltschuss von Ulmer die Entscheidung: Der Linksverteidiger hämmerte den Ball in Minute 67 von der Strafraumgrenze ins kurze Kreuzeck.

In Graz war gewissermaßen eine Werbeeinschaltung für ein früheres Ende der Bundesliga-Herbstsaison zu sehen. Während Sturm danach die aktivere Mannschaft war und zumindest das eine oder andere Mal am Rapid-Tor anklopfte, ging bei den sichtlich gezeichneten Rapidlern in der Offensive nichts.

Nach dem Seitenwechsel ging Sturm verdient in Führung, als Dibon einen Querpass von Beichler im Fallen mit einem wuchtigen Schuss ins eigene Tor beförderte. In der 73. Minute sah Boyd wegen eines Kopfstoßes gegen Madl die Rote Karte und fehlt damit zum Auftakt der Frühjahrssaison gegen die Austria. Das 2:0 durch Schmerböck besiegelte endgültig die Niederlage der Wiener.

Rapids Lokalrivale Austria war zu Hause gegen Ried aktiver. Vor der Kulisse von 6.800 Zuschauern hatten die Violetten vor dem Seitenwechsel klar mehr Spielanteile und auch einige brauchbare Möglichkeiten, kamen aber zu keinem Tor. Ein Elfer kurz nach Wiederbeginn gab der Partie vorerst einen Dreh. Rogulj brachte Möschl an der Strafraumgrenze zu Fall, Gartler trat an und verwandelte (49.). Die Austria drückte anschließend auf den Ausgleich, und Rogulj war es schließlich, der den Ball nach einem Eckball im gegnerischen Gehäuse unterbrachte (84.).

In das Stadion Wiener Neustadt hatten bei Minustemperaturen nur rund 1.100 Zuschauer gefunden, ihnen wurde aber eine durchaus abwechslungsreiche Partie geboten. Joachim Standfest hatte die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung gebracht, Kristijan Dobras glich in der 59. Minute aus.

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