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Salzburg ist Schauplatz des größten Hallen-Turniers 2008

Am Dienstag und Mittwoch ist Salzburg Schauplatz des größten Fußball Hallen-Turniers im Jahr 2008. Vier Bundesligisten spielen um den Siegerscheck über 10.000 Euro. Der Salzburger Hallencup wird von der Polizei per Video überwacht.

Am Dienstag und Mittwoch kommt es in der 4.100 Zuschauer fassenden Arena des Messe-Zentrums zur ersten Auflage des Salzburger Hallen-Cups. Um den Sieger-Scheck über 10.000 Euro spielen u.a. die heimischen Bundesligisten SCR Altach und Wacker Innsbruck (beide Gruppe A) sowie Aufsteiger LASK Linz und Vizemeister SV Ried (B).

Dem Pool A gehören weiters der bayrische Regionalligist Wacker Burghausen und die unterklassige Salzburger Austria, der Nachfolge-Verein des SV Salzburg, an. In Gruppe B spielen noch der Westliga-Herbstmeister SV Grödig und der Westliga-Tabellenfünfte USK Anif mit. “Alle teilnehmenden Vereine haben vertraglich zugesichert, mit ihrem aktuell besten Kader anzutreten”, sagte am Montag Toni Pichler von der veranstaltenden SLFC GmbH.

Der LASK, der als Tabellenfünfter und damit als bestplatzierter Verein der Bundesliga an dem Turnier teilnimmt, wird die zwei neuen Argentinier Mariano Nestor Torres und Matias Nicolas Rodriguez (beide Boca Juniors Buenos Aires) sowie Richard Wemmer (bisher FC Gratkorn) aufbieten.

Auch Ivo Vastic, frischgebackener “Fußballer des Jahres”, wird in der Festspielstadt dabei sein. Ob der Star allerdings seine Verkühlung abschütteln kann, stand am Montag noch infrage. Fix ist jedenfalls das sportliche Ziel der Linzer in Salzburg. “Nach unserem tollen Herbst wollen wird den ersten Titel des neuen Jahres einfahren und mit dem Selbstvertrauen unser Traumziel Rang drei in der T-Mobile-Liga erreichen”, verkündeten Trainer Karl Daxbacher und Präsident Peter-Michael Reichel unisono.

Der Feldherr warnt jedoch vor den Altachern, die am Wochenende in Hamburg schon Hallen-Erfahrung gesammelt haben. “In Salzburg werden wir Vollgas geben”, versprach der deutsche SCR-Coach Manni Bender, der auch Neuerwerbung Manfred Pamminger (Schwanenstadt) erstmals einsetzen wird. Einen guten Start ins neue Jahr strebt auch die SV Ried mit dem albanischen Stürmer Hamdi Salihi an. Der Legionär gilt als sehr guter Techniker, von dem sich Thomas Weissenböck, der als Chef-Trainer sein Debüt gibt, einiges erwartet.

Die Tiroler Wacker Innsbruck bringen die Aufbruchstimmung der Herbst-Saison mit, in deren Finish unter Helmut Kraft die Rote Laterne abgegeben wurde. Das Publikumsinteresse für das größte Hallen-Fußball-Turnier des Jahres in Österreich ist groß. “Pro Tag haben wir im Vorverkauf schon zwischen 1.500 und 2.000 Karten abgesetzt”, berichtete Pichler. Die Preise für die Tages bzw. Zwei-Tageskarte liegen für Erwachsene zwischen 22 und 40 und für Kinder (bis 14 Jahre) zwischen 9 bzw. 14. Euro.

Die Veranstalter, die für heuer “Geo Reisen & Gulet Holiday Club” als Sponsor gewonnen haben, wollen das Turnier zu einem Fixpunkt im heimischen Fußball-Kalender machen. “Der Cup ist vorerst vertraglich für fünf Jahre gesichert”, betonte Pichler. Auf dem 40 x 20 Meter großem Parkett, auf dem pro Mannschaft jeweils ein Tormann und vier Feldspieler zum Einsatz kommen, werden sich am Dienstag nicht nur die aktiven, sondern auch ehemalige Fußballer tummeln.

In einem Prominenten-Spiel werden u.a. Otto Konrad, Heimo Pfeifenberger, Wolfgang Feiersinger, Thomas Winklhofer, Edi Glieder und Manni Bender – allerdings in gemächlicherem Tempo – ihr Können zeigen.

Gruppen-Einteilung: A: Wacker Innsbruck, Austria Salzburg, SCR Altach, Wacker Burghausen; B: SV Ried, SV Grödig, LASK Linz, USK Anif Spielplan: Dienstag (ab 18.30 Uhr) Innsbruck – Salzburg, Altach – Burghausen, Ried – Grödig, LASK – Anif, Innsbruck – Altach, Salzburg – Burghausen, Ried – LASK, Anif – Grödig Mittwoch (18.30 Uhr): Innsbruck – Burghausen, Ried – Anif, Salzburg – Altach, Grödig – LASK, Spiel um Platz sieben der Gruppen-Vierten, fünf der Gruppen-Dritten, drei der Gruppen-Zweiten und Finale der Pool-Sieger.

Wie die Bundespolizeidirektion Salzburg in einem Schreiben ankündigte, werden beim Salzburger Hallencup “zur Vorbeugung von gefährlichen Angriffen gegen Leben, Gesundheit oder Eigentum im Rahmen des örtlichen und zeitlichen Geltungsbereichs” per Videokamera Bild- und Tonaufzeichnungen gemacht.

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