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Salzburg fertigte Wiener Neustadt mit 6:0 ab

Wr. Neustadt war 90 Minuten lang chancenlos
Wr. Neustadt war 90 Minuten lang chancenlos
Salzburg hat auf schnellstem Wege nach der 1:2-Cup-Blamage am Dienstag gegen den Regionalligisten Pasching wieder in die Erfolgsspur gefunden.
Austria vor Titelgewinn

Das Team von Roger Schmidt setzte sich am Sonntag beim Abstiegskandidaten Wiener Neustadt dank Treffern von Jonatan Soriano (5.), Alan (16., 78.), Kevin Kampl (63.), Valon Berisha (66.) und eines Eigentors von Christoph Martschniko (71.) mit 6:0 durch.

Der Titelverteidiger ist damit seit mittlerweile 16 Meisterschaftspartien unbesiegt und drei Runden vor Schluss weiter sechs Punkte hinter Austria Wien Tabellenzweiter. Wiener Neustadt musste sich dagegen erstmals seit dem 0:3 am 11. November des Vorjahres gegen die Salzburger bzw. acht Partien (je vier Siege und Remis) zu Hause wieder geschlagen geben und ist nach der schlimmsten Heimschlappe der Saison nun punktegleich mit Schlusslicht Wacker Innsbruck Vorletzter.

Frühe Führung

Die Partie begann für Salzburg perfekt, denn nach nur vier Minuten erzielte der Spanier Soriano, der sich an der Strafraumgrenze als “Querläufer” gleich gegen drei Wiener Neustädter durchsetzte, mit seinem bereits 26. Saisontor die Gästeführung. Der Favorit spielte danach vor 2.300 Zuschauern, darunter auch ÖFB-Teamchef Marcel Koller, druckvoll weiter.

Mane hatte zunächst Pech mit einem Stangenschuss aus gut 20 Metern (14.). Doch wenig später stellte der Brasilianer Alan nach einem Kampl-Idealpass durch die Mitte auf 2:0 für die “Bullen”, die in den jüngsten neun Duellen mit Wiener Neustadt nur zwei Punkte abgeben mussten.

Austria Wien vor Titelgewinn

Die weiteren Treffer fielen erst nach dem Wechsel: Der starke Slowene Kevin Kampl traf nach Berisha-Zuspiel zum 3:0, den vierten Treffer besorgte der Norweger Berisha selbst mit einem von Mimm abgefälschten Schuss. Das 0:5 resultierte aus einem Eigentor von Martschinko, der unglücklich von einem Schwegler-Pass getroffen wurde. Den Endstand besorgte Alan mit seinem neunten Saisontreffer, den er per Kopf nach Kampl-Flanke erzielte.

Im Vergleich mit der Austria hat der einzig verbliebene Titelrivale nun eine nur noch um drei Treffer schlechtere Tordifferenz. Solche Rechenspiele könnten aber schon am kommenden Samstagabend hinfällig sein, denn bei einem Ausrutscher der Schmidt-Mannschaft zu Hause gegen Innsbruck kann die Wiener Austria mit einem Heimsieg über Wiener Neustadt bereits in der 34. Runde den 24. Meistertitel der Vereinsgeschichte fixieren.

 

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