Salzburg erzielte bestes touristisches Ergebnis seit dem Mozartjahr

Die Stadt Salzburg hat 2010 mit knapp 2,2 Millionen Nächtigungen das beste touristische Ergebnis seit dem Mozartjahr 2006 erzielt.
Die Nächtigungszahlen in den Monaten Mai, September, Oktober und November waren so gut wie nie zuvor, sagten Vizebürgermeister Harald Preuner und der städtische Tourismusdirektor Herbert Brugger am Dienstag bei einem Pressegespräch in der Mozartstadt. Ein Rekordergebnis gab es auch bei der Salzburg Card: Die Verkaufszahlen lagen mit 140.015 Stück um 9,4 Prozent über denen des Mozartjahrs.

Die stärksten Monate seien nach wie vor der August mit 278.693 Nächtigungen sowie der Juli mit 261.008 Übernachtungen gewesen. So stark wie nie zuvor waren der September 2010 mit rund 232.000 Nächtigungen (ein Plus von 17,5 Prozent zu 2009), der Mai mit knapp 197.000 Nächtigungen (ein Plus von 9), der Oktober mit rund 178.000 Nächtigungen (+ 10 Prozent) und der November mit 147.000 Nächtigungen (+ 7 Prozent). Das größte Plus mit 17,6 Prozent im Vergleich zu 2009 wurde im Juni 2010 verzeichnet.

Über 53 Prozent aller Urlaubsgäste in Salzburg nächtigten 2010 in 4-Stern-Häusern, gefolgt von 3-Stern-Hotels mit knapp 20 Prozent. Die leichte Minustendenz der Nächtigungen in den 5-Stern-Häusern wirkt sich seit Jahren in einem stetigen Plus bei den 4-Stern-Häuser aus (+ 8,6 Prozent zu 2009). Die Auslastung ist mit 49,6 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2009 um gut 3 Prozent gestiegen.

Bei den Märkten profitiert Salzburg weiterhin vom Megatrend Kurzreisen. “Die Aufenthaltsdauer lag im letzten Jahr bei 1,8 Tagen. Diese ist statistisch gesehen etwas kürzer geworden”, berichtete Bert Brugger. “Dieser Trend zu Kurzaufenthalten ist weltweit zu verzeichnen.” Im Jahr 2010 waren es vor allem Österreicher (642.000, Plus von 11 Prozent zu 2009) und Deutsche (443.000, Plus von 4 Prozent zu 2009), die einen Urlaub in Salzburg verbrachten. Zuwächse gab es auch aus dem amerikanischen Markt mit einem Plus von 14,5 Prozent (174.000 Nächtigungen), aus der Schweiz mit einem Plus von 7 Prozent (63.000), aus den Arabischen Ländern mit einem Plus von 16 Prozent (29.000), Russland mit einem Plus von 25 Prozent (24.000) und aus Australien mit einem Plus von 32 Prozent (44.000). “Die Gästezahlen aus Italien, Spanien, China und Japan sind stabil. Bei den Fernmärkten bekommen wir zu spüren, dass das Angebot in Europa gewachsen ist. Gerade in den osteuropäischen Staaten gibt es viele neue Städte, die als Destinationen hinzugekommen sind”, so Brugger.

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