Saisoneröffnung an der Alten Donau

Bürgermeister Michael Häupl und der Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck.
Bürgermeister Michael Häupl und der Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck. ©APA/Hans Klaus Techt
Bei der Sommer-Saison-Eröffnung des Erholungsgebiets an der Alten Donau musste Bürgermeister Michael Häupl auch politisch unangenehme Fragen beantworten.

Das Wiener Naherholungsgebiet Alte Donau ist am Dienstag wieder offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und der Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck luden anlässlich der Saisoneröffnung zum Fototermin. Bei kühlen Temperaturen posierten sie vor einem Boot der Segelschule Hofbauer. Trotz auffrischendem Wind wurde auf eine Fahrt aber verzichtet.

Häupl lobte vor allem die Stille des Freizeitparadieses. Die Alte Donau sei das Pendant zum Wienerwald. Die Donauinsel sei deutlich lebhafter: “Hier ist es ruhig und kontemplativ.” Was nicht unbedingt für den Pressetermin galt: Häupl wurde noch am Steg gebeten, zu den aktuellen SPÖ-Querelen Stellung zu beziehen.

Mit einer Länge von acht Kilometern, zahlreichen Seitenarmen und Buchten zieht die Alte Donau jährlich 1,5 Millionen Erholungssuchende an. Laut einer Kammer-Studie erwirtschaften die Gastronomie- und Freizeitbetriebe an der Alten Donau rund 24 Mio. Euro Umsatz pro Jahr. Insgesamt stehen den Besuchern an dem Gewässer 500 Segel-, Tret- und Ruderboote sowie 40 Gastro-Betriebe zur Verfügung.

(APA, Red.)

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