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Sängerin Saint Lu im Interview: "Musik war meine erste Liebe"

Frech, quirlig und mit viel Soul: Die österreichische Sängerin Saint Lu.
Frech, quirlig und mit viel Soul: Die österreichische Sängerin Saint Lu. ©Vienna.at/Alexander Blach
Die oberösterreichische Wahl-Berlinerin mit der markant-rauchigen Stimme veröffentlichte im Februar ihr zweites Album, simpel "Saint Lu 2". Wir trafen die sympathische Sängerin zum Gespräch - und bekamen dabei auch eine exklusive Akustik-Performance zu hören!
Saint Lu im Gespräch

Eine Oberösterreicherin, die für Deutschland zum Song Contest nach Malmö fahren wollte – und es im Vorentscheid auf den respektablen 4. Platz geschafft hat. Ein ganz schöner Trubel.

“Es geht mir aber ziemlich gut danach. Ich bin so froh, mitgemacht zu haben, weil ich so viele neue Hörer mit meiner Musik erreichen konnte. Das war mir sehr wichtig.”

Luise Gruber alias Saint Lu zeigt sich gerne von ihrer lockeren, unkomplizierten Seite. Sie lacht viel und gerne und spricht mit sichtbarer Begeisterung vom Musikmachen. Das bringt sie auch live beim Performen deutlich rüber, schließlich steht sie schon seit ihrem 13. Lebensjahr auf der Bühne. “Musik war eben meine erste Liebe.”

Fühlt sie sich als oberösterreichische Wahl-Berlinerin in ihrer Arbeit aber nun mehr mit Österreich, oder mehr mit Deutschland verbunden? “Keines von beiden – oder vielleicht alles!”, lacht die quirlige Sängerin, die vor allem ein internationales Flair mit ihrem Sound vermitteln möchte.

Das gelingt ihr auch: Medienechos rühmen sie als “Rockröhre”, die “neue Janis Joplin” oder “Soul-Hurricane”, nicht zuletzt wegen ihrer markanten, rauchigen Stimme.

Saint Lu, und nicht Andrea Berg

Gerade auf ihrem aktuellen Album, kurz und simpel “Saint Lu 2“, versucht die 30-jährige, ihre Vielseitigkeit zu zeigen. Da geht es mal in Richtung Rock, dann wieder Blues, dann wieder mehr in den Soul – sie selbst spricht gerne vom “Soul’n’Roll” dabei. In eine Schublade lässt sie sich jedoch nicht gerne stecken. “Ich würde meinen Stil jetzt nicht so genau definieren, oder sagen, dass ich eine zweite Janis Joplin bin. Aber es ist ganz normal, dass man als Newcomer verglichen wird. Solange mir keiner sagt, ich singe wie Andrea Berg, ist es OK!”

Eine besondere Muse für ihre Songs hat sie dabei nicht – es sind Lieder, wie sie das Leben so schreibt. “Meine Texte sind stets autobiographisch. Ich habe praktisch immer mein Handy dabei, damit ich jede Idee, die mir kommt, sofort festhalten kann. Und manchmal haue ich bei mir daheim einfach auf den Schrank drauf und bastle daraus Beats!”

Wie die live klingen, kann man übrigens am 12. April in der Szene Wien hören.

Warum sich Saint Lu trotz Schauspielausbildung letztlich für die Musik entschieden hat, wie sieht die Entwicklung am deutschsprachigen Musikmarkt sieht und warum sie gerne hin und wieder auch in Wien ist, verriet uns die sympathische Künstlerin im Interview – und sang auch gleich eine kleine Akustik-Performance exklusiv für uns!

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