Ärzte gaben geplante Trennung von siamesischen Zwillingen auf

In den USA hat ein Ärzteteam die geplante Trennung von kleinen siamesischen Zwillingen nach Monaten aufgegeben. Der chirurgische Eingriff an den am Kopf zusammengewachsenen Anastasia und Tatiana Dogaru sei zu gefährlich.

Dies erklärte das Kinderkrankenhaus von Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) am Montagabend (Ortszeit). Die Dreijährigen hatten sich im Juni einer ersten Operation unterzogen, die nur den Auftakt zu einer ganzen Serie bilden sollte. Bereits dieser Eingriff hatte unterbrochen werden müssen, weil das Gehirn einer Kleinen angeschwollen war.

Die beiden in Italien geborenen Kinder rumänischer Eltern konnten sich noch niemals ins Gesicht sehen, da der Oberteil von Tatianas Schädel an den Hinterkopf von Anastasia gewachsen ist. „Die Entscheidung, den chirurgischen Prozess nicht fortzusetzen, ist schwierig gewesen“, erklärte das Krankenhaus. Sie sei aber im Interesse der Sicherheit der Zwillinge gefällt worden. Das Krankenhauspersonal habe starke Bindungen zu den Mädchen und ihrer Familie geknüpft und nun werde „alles tun, um ihnen bei ihren Zukunftsprojekten zu helfen“.

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