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Russland: Chodorkowski vor Gericht

Die russische Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen den Ölkonzern Yukos abgeschlossen und Anklage gegen den Mehrheitseigner Michail Chodorkowski erhoben.

Der reichste Geschäftsmann Russlands muss sich vor Gericht unter anderem wegen Betrugs, Steuerhinterziehung sowie Bildung einer kriminellen Vereinigung verantworten. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag in Moskau mit.

Der Gerichtstermin für das Strafverfahren gegen den seit knapp sieben Monaten in Untersuchungshaft sitzenden Chodorkowski stand noch nicht fest. Kommentatoren vermuten Interessen des Kremls hinter dem massiven Vorgehen der Justiz gegen Yukos. Die Anklageschrift umfasst 227 Bände. In Branchenkreisen gilt es als wahrscheinlich, dass der in Bezug auf die Kapitalisierung größte russische Ölkonzern zerschlagen werden soll. Chodorkowski hatte sich in der Vergangenheit politisch engagiert und damit offenbar gegen interne Abmachungen mit der politischen Führung verstoßen.

Vor einem Schiedsgericht in Moskau wurden am Freitag die Vorverhandlungen über Nachzahlungsforderungen der Steuerbehörden an Yukos in Höhe von 100 Milliarden Rubel (3 Milliarden Euro) fortgesetzt. Der frühere Yukos-Vorstandsvorsitzende Chodorkowski sowie weitere ehemalige Topmanager haben bisher alle Vorwürfe zurückgewiesen.

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