Russland baute Kontrollposten in Georgien ab

Russische Truppen in Georgien haben am Montag einen strategisch bedeutsamen Kontrollposten in der Nähe der abtrünnigen Provinz Südossetien geräumt, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Die Straßensperre befand sich unweit des Dorfes Karaleti an der Hauptverbindungsstraße in die südossetische Hauptstadt Zchinwali.

Von dort konnte der Zugang zu mehreren georgischen Dörfern überwacht werden, durch die während des kurzen Krieges im August die Frontlinie verlief. Die russischen Soldaten zerschnitten einen Stacheldrahtzaun zwischen der Straßensperre und ihrem Lager, außerdem brachen sie ihre Zelte ab. Wann sie selber abziehen, wollten die Soldaten nicht sagen.

Auch in der Nähe von Kwenatkoza waren russische Soldaten beim Abbau ihres Stützpunktes zu beobachten, ein wichtiger Kommunikationsposten bei Nadarbasewi, der eigentlich ebenfalls am Montag geräumt werden sollte, blieb zunächst intakt.

In der vergangenen Woche war eine Beobachtermission der EU in Georgien eingetroffen. Sie soll den Abzug der russischen Truppen aus dem Umland der abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien sowie die Einhaltung eines Waffenstillstands überwachen. Der Abzug soll bis Freitag abgeschlossen sein, erste Kontrollposten waren am Sonntag geräumt worden.

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