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Russischer Ex-Beamter will Asyl in Österreich

Der russische Ex-Beamte wurde gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt.
Der russische Ex-Beamte wurde gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. ©APA (Sujet)
Laut Medenberichten beantragte der in der Vorwoche in Wien festgenomme russische Ex-Beamte Boris Mazo politisches Asyl in Österreich.
Russischer Ex-Beamter in Wien festgenommen

Der vor einer Woche in Wien festgenommene Ex-Beamte des russischen Kulturministeriums, Boris Mazo, hat in Österreich politisches Asyl beantragt. Das meldete die spanische Presseagentur EFE unter Berufung auf seinen Anwalt.

Mazo wird Geldwäsche vorgeworfen. Von österreichischen Stellen wurde der Fall am Samstag aus Datenschutzgründen nicht kommentiert.

Russischer Ex-Beamter beantragte politisches Asyl in Österreich

Die Anklagepunkte gegen seinen Mandanten seien "politisch motiviert", erklärte der Anwalt Wjatschetslaw Musijaka laut EFE. Dieser habe gegenüber der Agentur Interfax den Antrag bestätigt.

Mazo war am 8. November in Wien aufgrund eines spanischen Haftbefehls festgenommen und laut Medien in Folge gegen eine Kaution von 25.000 Euro wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Mit der Auflage, das Land nicht zu verlassen.

Anklage gegen Mazo wegen Veruntreuung

Seine Ex-Frau, sein Sohn und ein spanischer Staatsbürger waren in der spanischen Region Costa del Sol ebenfalls festgenommen worden.

Die Vorwürfe betreffen Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Kauf eines Luxus-Chalets in der Stadt Malaga. Mazo soll laut Bericht des russischen Internetportals "Crime Russia" außerdem wegen Veruntreuung von mindestens 450 Millionen Rubel (6,37 Mio. Euro) für den Wiederaufbau der Eremitage in St. Petersburg angeklagt worden sein.

Das Gericht verurteilte den Ex-Beamten demnach zu eineinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von 250.000 Rubel. Mazo schaffte es aber, nach Spanien zu fliehen, bevor er in Gewahrsam genommen wurde.

(APA/Red)

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