Russische Raketen zerstören ukrainisches Getreidelager

Die Ukraine ist einer der wichtigsten Getreidelieferanten der Welt.
Die Ukraine ist einer der wichtigsten Getreidelieferanten der Welt. ©REUTERS/Valentyn Ogirenko//File Photo (Symbolbild)
Nach ukrainischen Angaben hat Russland ein großes Getreidelage im Gebiet Dnipropetrowsk zerstört. Die Ukraine ist einer der wichtigsten Getreidelieferanten der Welt.
Millionen Tonnen Getreide in Gefahr

"Unser Getreidelager geben ihnen keine Ruhe", sagte der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Dnipropetrowsk, Valentin Resnitschenko. Verletzt wurde nach seinen Angaben niemand.

Erneut russische Raketen auf nicht-militärische Ziele

Dazu veröffentlichte die Militärverwaltung des Gebiets ein Video, das einen Raketeneinschlag zeigt. Es war in Dnipropetrowsk mindestens das dritte Mal, das ein Landwirtschaftsbetrieb angegriffen worden sein soll, der keinen militärischen Zweck erfüllt.

Russland behauptet immer wieder, es gehe bei der Invasion in der Ukraine um eine Entmilitarisierung des Landes, nicht um zivile Ziele. Die Ukraine wirft Russland vor, inzwischen ganze Städte mit Bomben und Raketen zerstört zu haben. Auch kremltreue Medien in Moskau hatten etwa in der belagerten Hafenstadt Mariupol gezeigt, wie ein Wohnhaus von russischen Streitkräften beschossen wurde.

Neuer Versuch Zivilisten in Mariupol zu evakuieren

Aus Mariupol sollte es am Montag einen neuen Versuch geben, Menschen über humanitäre Korridore in Sicherheit zu bringen. Sie sollten mit Unterstützung der Vereinten Nationen und des Roten Kreuzes in Bussen aus der Stadt herausgebracht werden. Am Ende der Kolonne sollten sich auch Einwohner in Privatfahrzeugen anschließen können. Am Sonntag hatte nach ukrainischen Angaben ein Bus-Konvoi mit etwa hundert Menschen die Stadt verlassen können.

Der Generalstab in Kiew teilte mit, dass Russland die Angriffe im Osten der Ukraine fortsetze. Die russischen Truppen versuchten weiter, sich günstige Bedingungen zu verschaffen für Angriffe auf die Städte Slowjansk und Sjewjerodonezk. Zudem gebe es weitere Versuche, die Stadt Rubischne vollständig unter Kontrolle zu bringen. Auch die Stadt Charkiw werde weiter beschossen.

(APA/Red)

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