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Rund 85.100 Taferlklassler starten ins neue Schuljahr

Für 85.100 Schulanfänger beginnt in diesem Jahr der "Ernst des Lebens".
Für 85.100 Schulanfänger beginnt in diesem Jahr der "Ernst des Lebens". ©dpa (Sujet)
Rund 85.100 Taferlklassler starten ab Montag in das neue Schuljahr, außerdem kommen viele Kinder in die Vorschulstufe. Dabei gibt es große Unterschiede in den Bundesländern.

Im Schuljahr 2018/19 werden rund 85.100 Schüler die erste Volksschulklasse besuchen. Dazu kommen laut vorläufigem Stellenplan des Bildungsministeriums noch rund 8.600 Kinder in der Vorschulstufe. Auffällig: Je nach Bundesland gibt es wie schon in den Vorjahren große Unterschiede, wie viele Kinder einer Vorschulklasse zugeteilt werden.

Rund 85.100 Taferlklassler im neuen Schuljahr

Österreichweit kommen demnach neun Prozent der Kinder in eine Vorschulklasse statt in die erste Schulstufe. In der Steiermark sind es dagegen nur weniger als ein Prozent, im Burgenland etwas mehr als ein Prozent und in Kärnten fünf Prozent.

Am anderen Ende des Spektrums liegen Salzburg (20 Prozent) und Vorarlberg (17 Prozent). Wien kommt auf 13 Prozent, Oberösterreich auf neun, Tirol auf acht und Niederösterreich auf sieben Prozent.

SchulanfŠnger im Herbst 2018
SchulanfŠnger im Herbst 2018

Vorschulklassen müssen jene Kinder besuchen, denen bei der Schuleinschreibung mangelnde Schulreife attestiert wird. Die Entscheidung darüber trifft der jeweilige Schuldirektor auf Grundlage des persönlichen Kontakts mit dem Kind, darüber hinaus können von den Eltern Unterlagen verlangt oder Gutachten eingeholt werden.

Große Unterschiede zwischen Bundesländern

Keine Voraussetzung für die Schulreife ist dagegen die Kenntnis der Unterrichtssprache: Verfügt das Kind über eine altersgemäße Sprachkompetenz in einer anderen Sprache als Deutsch, kommt es nicht in eine Vorschulklasse, sondern in die erste Schulstufe, muss dort aber künftig eine Deutschklasse bzw. einen Deutschförderkurs besuchen.

Ab dem kommenden Jahr sollen einheitliche Kriterien für die Feststellung der Schulreife zur Anwendung kommen – dabei geht es um schulische “Vorläuferfähigkeiten” wie etwa Feinmotorik, zahlenbezogenes Vorwissen bzw. Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit. Eine entsprechende Verordnung soll demnächst in Kraft treten. Zur Unterstützung erhalten die Schulleiter Diagnostikverfahren, die im kommenden Winter für die Schuleinschreibung 2019/20 an 100 Schulen getestet werden. Im Jahr darauf sollen sie flächendeckend zum Einsatz kommen.

(APA/Red)

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