Rund 760 positive Corona-Test an den Wiener Schulen

Insgesamt wurden 1.200 Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich positiv auf das Coronavirus getestet.
Insgesamt wurden 1.200 Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich positiv auf das Coronavirus getestet. ©REUTERS_LEONHARD FOEGER
Seit Freitag liegen die endgültigen PCR-Resultate der Schul-Testungen vor. Insgesamt wurden diese Woche 1.183 Kinder und Jugendliche positiv auf das Coronavirus gestestet.

Die endgültigen PCR-Resultate der Schul-Testungen in dieser Woche liegen nun vor - mittlerweile ist auch die zweite Runde in Wien, wo auch am Mittwoch untersucht wird, ausgewertet. Insgesamt wurden 1.183 Kinder und Jugendliche positiv auf das Coronavirus getestet, in der Vorwoche waren es 1.131. In der Bundeshauptstadt ist die Zahl von 825 positiven Ergebnissen in der vergangenen Woche auf 759 leicht gesunken.

PCR-Testergebnisse der Länder liegen seit Mittwoch vor

Die Ergebnisse aus den anderen Bundesländern, wo nur ein PCR-Test pro Woche durchgeführt wird, liegen bereits seit Mittwoch vor. Aus Oberösterreich wurden dabei 138 positive Fälle gemeldet (Vorwoche: 124), aus der Steiermark 78 (32) , aus Niederösterreich 77 (50), aus Salzburg 43 (30), aus Kärnten 37 (26), aus Tirol 35 (33), aus dem Burgenland neun (drei) und aus Vorarlberg sieben (acht).

Zunächst Bericht über 1.134 positive PCR-Tests an Wiener Schulen

Zunächst hatte das Bildungsministerium noch am Mittwoch über 1.134 Treffer aus Wien berichtet, dabei waren allerdings noch zusätzlich Zahlen bis inklusive Mittwoch der Vorwoche umfasst. Dadurch lag auch die damals berichtete Gesamtzahl von 1.558 Positiven deutlich zu hoch.

Unterdessen geht nach dem Ende der dreiwöchigen Sicherheitsphase auch im Westen das Testen und Maskentragen österreichweit weiter: Die Corona-Kommission hat nach Wien, Niederösterreich und dem Burgenland auch für alle anderen Bundesländer Sicherheitsstufe 2 (mittleres Risiko) für den Schulbetrieb empfohlen. Das bedeutet, dass alle ungeimpften Kinder und Jugendlichen weiter drei Corona-Tests pro Woche durchführen müssen (mindestens einmal davon ein PCR), Ungeimpfte können das freiwillig tun. Außerdem muss abseits der eigenen Klasse bzw. Gruppe Maske getragen werden.

Einstufung der Sicherheit auf Basis der Belegung der Intensivstationen

Die Einstufung der Bundesländer in die Sicherheitsstufen eins (geringes Risiko) bis drei (hohes Risiko) passiert auf Basis der Auslastung der Intensivstationen und der risikoadjustierten 7-Tage-Inzidenz (diese berücksichtigt neben den Infektionszahlen auch u.a. Zahl der Tests und Dynamik des Infektionsgeschehens). Burgenland, Steiermark, Tirol und Vorarlberg würden eigentlich bei beiden Indikatoren in die Risikostufe eins fallen (risikoadjustierte 7-Tage-Inzidenz unter 100, ICU-Auslastung unter zehn Prozent). Angesichts der aus ihrer Sicht "instabilen" Phase im Pandemieverlauf (in einigen Bundesländern bereits erhöhte ICU-Auslastung, zu erwartende Zunahme von Infektionsfällen in der kalten Jahreszeit) hat die Corona-Kommission allerdings empfohlen, zumindest für eine weitere Woche die Regeln der Risikostufe zwei anzuwenden. Wie schon das Burgenland in der Vorwoche haben sich alle betreffenden Bundesländer freiwillig dazu entschieden, wie man im Bildungsministeriums betont.

Stabiler Schulbetrieb soll gewährleistet sein

Damit soll einerseits für Stabilität im Schulsystem gesorgt werden, immerhin seien die Werte bei der risikoadjustierten 7-Tage-Inzidenz teilweise nur knapp unter 100 und könnten nächste Woche dementsprechend die Schwelle zu Stufe zwei überschreiten. Außerdem gebe es teilweise auch eine gewisse Mobilität der Schülerinnen und Schüler zwischen manchen Bundesländern. Wenn die Zahlen allerdings in einem Bundesland über längere Zeit stabil auf geringem Niveau bleiben, sei es auch denkbar, auf die Regelung der Stufe eins zu wechseln. Damit würden sowohl die Testpflicht fünf Ungeimpfte als auch die Maskenpflicht am Gang wegfallen.

(APA/Red)

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