Rund 20 Einsätze wegen starker Windböen

Die Hoffnung auf weiße Weihnachten brachten am Montag, die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Hohen Warte in Wien endgültig zum Schwinden.

Es gebe zwar Schneeschauer, doch liegen bleibe die weiße Pracht nicht, sagte ein Mitarbeiter. Was uns erhalten bleibt, ist jedoch der böige Wind mit Werten bis zu 70 Stundenkilometern, der seit Sonntag herrscht. Dieser hat die Feuerwehr in Wien bis Montagvormittag etwa 20 Mal auf den Plan gerufen.

Einsätze gab es u.a. wegen loser Dachziegel und losem Verputz. Der größte war in der Karl-Löwe-Gasse in Meidling. Dort war am Sonntagabend wegen des starken Windes die linke und rechte Feuermauer einer Hausaufstockung auf die danebenstehenden Häuser gestürzt.

Dabei wurden u.a. Lichtkuppeln durchschlagen und die Dachhaut beschädigt. Auch in unmittelbarer Nähe parkende Pkw sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Einsatzkräfte trugen zwei Stunden lang die restliche Feuermauer ab. In einer Wohnung eines beschädigten Hauses musste die kontrolliert werden, ob diese nicht einsturzgefährdet sei, teilte die Feuerwehr in einer Aussendung mit.

Redaktion: Michael Grim

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