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Run auf Privatschulen abgerissen

Symbolfoto &copy Bilderbox
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"Absolutes Novum": AHS müssen Schüler abweisen und Privatschulen haben noch freie Plätze - am Schottengymnasium werden erstmals Mädchen aufgenommen - AHS in der Donaustadt der Renner.

An den Wiener allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) gibt es nach Angaben des Stadtschulrats eine Trendumkehr: Erstmals seit Jahren seien viele Privatschulen nach der Anmeldewoche im Februar für das kommende Schuljahr nicht komplett ausgebucht, betonte Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl im Gespräch mit der APA. Ein umgekehrtes Problem haben hingegen die öffentlichen AHS in der Donaustadt: Hier mussten wegen Schulraummangels zahlreiche Schüler abgewiesen werden – offene Plätze gibt es hingegen noch in den Bezirken Leopoldstadt, Landstraße, Brigittenau sowie – überraschend – in Floridsdorf.

Insgesamt sind in der Vorwoche in Wien 9.061 Kinder für eine AHS angemeldet worden. Dabei machten sich laut Brandsteidl langsam auch die geburtenschwächeren Jahrgänge des vergangenen Jahrzehnts bemerkbar. Auch der Zustrom aus Niederösterreich in die Schulen der Wiener Randbezirke sei gebremst worden. Nicht zuletzt deshalb konnten 92 Prozent der Kindern ihre Wunsch-AHS zugewiesen werden. Ausreißer war die Donaustadt, wo an einer Schule sogar 117 Schüler abgewiesen wurden.

„Ein völliges Novum“ sei aber die Situation an den Privat-AHS, so Brandsteidl: „Wir haben Privatschulen mit bis zu 36 freien Plätzen.“ Die Gründe für den abgerissenen Run auf die Privatschulen habe man nicht erhoben – eventuell werde aber das Schulgeld „nicht mehr so locker bezahlt“.

Shocking: Mädchen am Schottengymnasium

So gibt es etwa im Schottengymnasium noch einige freie Plätze. Allerdings führe man im kommenden Schuljahr auf Grund der erstmaligen Aufnahme von Mädchen nicht zwei, sondern drei erste Klassen, betonte Direktor Johannes Jung gegenüber der APA. Insgesamt habe man daher auch mehr Erstklassler als heuer.

An anderen Schulen wollte man auf APA-Anfrage hingegen nichts von zahlreichen freien Plätzen wissen. So sei das Theresianum „praktisch ausgebucht“, betonte Direktorin Waltraud Hauschka. Kalksburg-Direktor Walter Schauer schätzte die Anmeldesituation „wie in den vergangenen Jahren“ ein, einige freie Plätze seien auf Grund von etwaigen Absagen von bereits aufgenommenen Schülern aber üblich.

„Wir sind übervoll“, meinte hingegen die Direktorin der Dominikanerinnen in Hietzing, Monika Widmann. So habe sie etwa eine komplette Klasse abweisen müssen – bei innerstädtischen Privatschulen könne sie sich aber viele freie Plätze durchaus vorstellen.

Redaktion: Bernhard Degen

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