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Rumsfeld mißtraut dem Iran

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wirft dem Iran vor, schon bald Atomwaffen zu besitzen. Geheimdienste gingen davon aus, dass der Iran derzeit keine Atomwaffen hat.

„Die Einschätzung ist, dass sie ein sehr aktives Programm und wahrscheinlich in relativ kurzer Zeit Atomwaffen haben.“ Die USA werfen dem Iran seit längerem vor, nach Massenvernichtungswaffen zu streben und gegen den Atomwaffen-Sperrvertrag zu verstoßen.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien hat dem Iran vorgeworfen, das Land habe versäumt, den Import von Uran 1991 und seine Verwendung zu melden. Die IAEA sieht nach Angaben von Diplomaten noch zahlreiche offene Fragen bei den Auflagen für die atomare Sicherheit und plant für September einen weiteren Bericht. Der Iran hat die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, sein Atomprogramm diene ausschließlich der friedlichen Nutzung der Atomenergie.

Rumsfeld sagte weiter, die USA würden keine Versuche des Iran dulden, im Irak nach der Entmachtung von Präsident Saddam Hussein eine religiöse Regierung zu etablieren. „Wir werden die Bemühungen des Iran verhindern, aus dem Irak ein Modell des Iran mit einer kleinen Gruppe religiöser Würdenträger zu machen, die das Land übernehmen.“ Die USA würden sich gegen iranischen Einfluss im Irak wehren. „Wir werden beginnen, dies mit Worten zu tun, und wir werden es energisch tun.“

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