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Rumänische Regierung zieht Pensionserhöhung vor

©Bilderbox.at
Vor den Parlamentswahlen im November hat die rumänische Regierung eine zur Jahreswende geplante Pensionserhöhung kurzerhand um zwei Monate vorverlegt. Die Pensionen sollen nun schon zum 1. November um durchschnittlich 20 Prozent steigen.

Das teilte der rumänische Arbeitsminister Paul Pacuraru am Donnerstag mit.
Pacuraru begründete seinen Schritt damit, dass das Brutto-Durchschnittsgehalt, das die Berechnungsgrundlage der Pensionen ist, bis Jänner 2009 steigen würde. Die Pension müssten schon im November erhöht werden, damit sie im Jänner dem jetzt geltenden Gesetz entsprächen, sagte der Minister weiter. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Rompres sagte der Minister dem Radio Romania Actualitati dagegen bereits am Mittwoch, dass die Erhöhung aufgrund eines Überschusses im Sozialbudget möglich sei. Alle Kategorien von Pensionisten kämen in den Genuss der Anhebung.

Derzeit sind 37,5 Prozent des rumänischen Brutto-Durchschnittslohns der Wert, auf dessen Grundlage eine Pension je nach Beruf und Dienstjahren berechnet wird. Dieser Wert sollte zum 1. Jänner 2009 auf 45 Prozent erhöht werden, nun wird dies vorgezogen. In Rumänien liegt der Brutto-Durchschnittslohn derzeit bei 1.550 Lei (434 Euro). Laut Pacuraru beträgt der Überschuss im Sozialbudget derzeit 140 Millionen Euro, wie Rompres meldete.

Pensionisten, namentlich Senioren, gelten als wichtigste Wählerschicht in Rumänien. Zum einen seien sie sehr zahlreich, zum anderen neigten sie im Unterschied zu jüngeren Menschen nicht dazu, den Urnen fernzubleiben, meinen Politologen. Derzeit regiert in Bukarest eine Minderheitsregierung unter der National-Liberalen Partei (PNL) von Ministerpräsident Calin Popescu Tariceanu mit Beteiligung der Demokratischen Union der Ungarn.

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