Ruhiger Demo-Auftakt

Ruhig gestaltet sich der Auftakt zur Demonstration gegen die rot-schwarze Regierung am Donnerstagvormittag am Wiener Heldenplatz.

Gegen 10.00 Uhr hatten sich etwa 300 Aktivisten in der Nähe des Ballhausplatzes eingefunden. „Bis jetzt ist alles ruhig“, sagte Werner Autericky vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) gegenüber der APA.

Autericky rechnete damit, dass die Menge der Demonstranten bis zur Angelobung noch auf etwa 600 bis 800 Personen anwachsen wird. Die Polizei ist mit insgesamt etwa 350 Mann im Einsatz.

Der Unmut der Demonstranten richtete sich vor allem gegen den „Umfaller“ der SPÖ bei den Regierungsverhandlungen. „Gusis Wahlversprechen – nur heiße Luft“, „Sie haben gelogen, Herr Parteivorsitzender“ und „Eurofighter abbestellen“ war auf den Transparenten der Demonstranten zu lesen. Zwischenfälle gab es keine. „Es kann aber sein, dass die Stimmung noch emotionsgeladener wird“, schränkte Autericky ein.

Ob die Regierung im letzten Moment unterirdisch in den Ballhausplatz geschleust werden muss, stand um 10.00 Uhr noch nicht fest. Die Polizei wollte dies als äußerste Vorsichtsmaßnahme erst in letzter Sekunde entscheiden.

Zu den Demonstrationen aufgerufen haben u.a. die Hochschülerschaft, die Sozialistische Jugend, der VSStÖ, die AKS, die Antiimperialistische Koordination und die Kommunistische Initiative.

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