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Rudolfina-Redoute in Wien: Bundeskanzler Kurz gratulierte zum Jubiläum

Ganz ohne Maske: Bundeskanzler Kurz bei der Rudolfina Redoute in Wien.
Ganz ohne Maske: Bundeskanzler Kurz bei der Rudolfina Redoute in Wien. ©ROBIN CONSULT Lepsi
Mehr als 3500 illustre Gäste, darunter Bundeskanzler Sebastian Kurz. feierten gestern in der Wiener Hofburg 120 Jahre Rudolfina-Redoute. Der Titel "Schönste Maske Wiens" ging an die Studentin Nathalie Wisniowski aus Wien.
Bilder vom Maskenball

Keine andere Veranstaltung verkörpert Wiens Tradition der großen Maskenbälle so gekonnt wie die Rudolfina-Redoute. Zum 120. Jubiläum wurde diese Tradition mit ca. 3500 Gästen in der Wiener Hofburg so beeindruckend gewürdigt wie noch nie in der Geschichte der Redoute. So gratulierte, angeführt von Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Creme-de-la-Creme aus Wirtschaft, Politik und Kultur den Veranstaltern. “Ich hoffe, dass der Ball auch in den nächsten 120 Jahren – und darüber hinaus – ein fixer Bestandteil des Wiener Ballkalenders bleibt”, so der Bundeskanzler.

Der hohe Besuch erfreute natürlich den Ballvater, Oliver Hödl: “Noch nie in der 120-jährigen Geschichte des Balls waren wir so hochkarätig besetzt wie in diesem Jahr. Wir haben die Redoute heuer auf ein neues Level gehoben und stoßen gemeinsam auf weitere 120 erfolgreiche Jahre an.“

Wahl zur “Schönsten Maske Wiens”

Höhepunkt des Balls war die Wahl der “Schönsten Maske Wiens” um Mitternacht. In diesem Jahr ging der Titel an die Winer Studentin Nathalie Wisniowski (27). Sie überzeugte mit einer phantasievollen Kreation die Jury, bestehend aus Poker-mit-Herz-Charity-Lady Henrieta Zanoni, Designer La Hong und Tanzschulbesitzer Thomas Kraml.

Nathalie Wisniowski trug die schönste Maske bei der Rudolfina Redoute.
Nathalie Wisniowski trug die schönste Maske bei der Rudolfina Redoute. ©ROBIN CONSULT_Lepsi

Nationalratspräsident griff zum Dirigentenstab

Auch musikalisch konnten die Gäste aus dem Vollen schöpfen, lautete das Ballmotto doch “120 Jahre Maskenball in einer Nacht.” Die Gäste wurden dabei auf eine Reise durch die Musikgeschichte geschickt – vom Wiener Walzer bis ins Heute. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, selbst studierter Dirigent vom Linzer Brucknerkonservatorium, nütze die Gelegenheit und griff beim Eröffnungswalzer selbst zum Dirigentenstab, mit dem er, gemeinsam mit dem Symphonieorchester der Klangvereinigung, den Tänzern am Parket den Takt vorgab.

Stars aus Wirtschaft, Kultur und Politik

Mit dabei waren auch andere Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik: Kanzleramtsminister Gernot Blümel, Staatssekretärin Karoline Edtstadler, die EU-Parlamentsabgeordneten Othmar Karas und Lukas Mandl vertraten die politische Sparte, Dancing Star Martin Leutgeb, Ex-Miss Carmen Knor und Charity-Lady Yvonne Rueff mischten auf der Tanzfläche kräftig mit.

Die Rudolfina-Redoute – der letzte große Maskenball

Die Rudolfina-Redoute ist der älteste, traditionsreichste und größte Maskenball Österreichs. Ihre Ursprünge liegen im Jahr 1899, als es noch zahlreiche Redouten im Wiener Ballgeschehen gab. Es herrscht eine strenge Kleiderordnung: Damen tragen langes Abendkleid und – bis zur Demaskierung um Mitternacht – Masken, die die Augenpartie verdecken. Die Masken reichen von der simplen Karton-Satin-Variante bis hin zu aufwändigen Federkreationen. Herren kommen in Abendgarderobe, d.h. in Frack, Smoking oder entsprechender Uniform (sog. “großem Gesellschaftsanzug”), tragen aber keine Maske.

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