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Rubel rollt nicht mehr

Der Bund und einige Länder wollen die deutsche Fußball-Bundesliga mit einer Bürgschaft davor bewahren, in den Strudel eines möglichen Konkurses der Kirch-Gruppe gerissen zu werden.

“Es muss verhindert werden, dass die Bundesliga zusammen mit Kirch vor die Wand fährt”, so die nordrhein-westfälische Medien-Staatssekretärin Miriam Meckel. Uneingeschränkte Zustimmung erhielt sie nur aus Hessen. Bremen, Sachsen und Baden-Württemberg lehnen Hilfen strikt ab. Für Bremens Bildungssenator Willi Lemke wäre eine staatliche Bürgschaft ein “Riesenskandal”. Der Ex-Bremen-Manager weiter: “Das kann doch nur ein Scherz sein, wenn Steuergelder zur Finanzierung von Fußball-Profis herangezogen werden sollen.”

Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß hat sich ebenfalls gegen die Bereitstellung von Steuermitteln zur finanziellen Rettung der Bundesliga ausgesprochen. Sein Wunsch sei es, dass die Bundesliga ab der kommenden Saison im frei empfangbaren Fernsehen wieder bei ARD und ZDF zu sehen ist. “Man kann aus den reichlich gefüllten Töpfen der öffentlich-rechtlichen Anstalten die Bundesliga retten”, erklärte Hoeneß.

Bis zum Jahr 2004 läuft der Vertrag der Deutschen Fußball-Liga (DFL) mit der KirchGruppe, das Volumen beläuft sich auf 1,53 Milliarden Euro. In der laufenden Spielzeit wares es 357,9 Mill. Euro, die letzte dafür fällige Rate von 100 Mill. Euro hatte das Medien-Unternehmen am 15. Februar bezahlt.

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