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Rottmann: "...nicht Blutdoping...!"

Der österreichische Biathlet Wolfgang Rottmann hat am Freitag den gegen ihn von der ÖSV-Disziplinarkommission erhobenen Vorwurf des Blutdopings bestritten.

„Ich habe nicht Blutdoping betrieben“, erklärte der Salzburger gegenüber der APA und kündigte an, eine Klage zu überlegen. Wolfgang Perner will erst das Protokoll aus Italien einsehen, ehe er sich konkret äußert.

Die ÖSV-Kommission hat in seinem Abschlussbericht den beiden mittlerweile zurück getretenen Biathleten rund um die Affäre bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin Blutdoping angelastet. Rottmann bestreitet das vehement. „Das ist eine Frechheit. Ich habe nicht Blutdoping betrieben. Sie können nicht sagen, der Rottmann hat Blutdoping betrieben“, so der 34-Jährige. Das ihm zugeordnete Albumin, das zur Verschleierung von Blutdoping dient, „ist nicht meines“.

Rottmann will nun rechtliche Schritte einleiten. „Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Ich nehme mit einem Rechtsanwalt Kontakt auf, wenn ich den Funken einer Chance habe und es mir leisten kann, dann klage ich. Ganz sicher“, sagte Rottmann.

Perner gab sich gegenüber der APA zurückhaltender. „Sie haben sich mit ihren Aussagen sehr weit hinausgelehnt“, meinte der Salzburger. Perner will Einblick in das Protokoll aus Italien, um genau zu wissen, was ihm vorgeworfen wird. „Das gibt es erst, wenn ein Verfahren eingeleitet ist, aber das ist noch nicht passiert“, so Perner. „Dann werde ich einen Kommentar abgeben.“

Blutdoping wollte er weder bestätigen noch dementieren, das ihm zugeordnete Albumin sei aber nicht von ihm gewesen. „Das habe ich nie besessen, sie können mir das nicht einfach zuschreiben“, erklärte Perner. Am 30. Juli hat er wieder einen Termin, dann soll im Bezirksgericht Schladming eine Anhörung mit einem italienischen Staatsanwalt stattfinden.

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