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Rotes-Kreuz-Mitarbeiter im Irak getötet

Auch eindeutig erkennbare Rotes-Kreuz-Fahrzeuge werden im Irak beschossen. Ein Hilfsorganisations-Mitarbeiter wurde dabei getötet.

Im Irak sind auch eindeutig als Mitarbeiter von Hilfsorganisationen erkennbare Personen Ziele von Angriffen. Ein Fahrzeug, überall sichtbar mit Rotes-Kreuz-Emblemen gekennzeichnet, wurde gestern, Dienstag, von Unbekannten beschossen. Ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation wurde dabei getötet. Das Internationale Rote Kreuz in Genf prüft nun den Fall, um zu entscheiden, wie es künftig im Irak vorgehen wird.

Der Informationstechniker Nadisha Yasassri Ranmuthu aus Sri Lanka war mit seinem irakischen Fahrer auf der Schnellstrasse von Hilla nach Bagdad unterwegs, als das Auto beschossen wurde. Ranmuthu war sofort tot, der Fahrer wurde schwer verletzt. Der 37-jährige Computer-Experte Ranmuthu war seit 1992 für das Rote Kreuz tätig. Der Vater eines dreijährigen Kindes hielt sich im Irak auf, um die Büros des Roten Kreuzes mit Informationstechnologie auszustatten und um die irakischen Angestellten auszubilden.

Erst kürzlich hat das Rote Kreuz seine Aktivitäten im Irak ausgeweitet. Die internationale Hilfsorganisation ist seit 1980 ohne Unterbrechung im Irak tätig. Zurzeit arbeiten mehr als 850 Mitarbeiter im Land.

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