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Rotes Kreuz: Forderung nach einem Nationalen Aktionsplan Asyl

Das Rote Kreuz wird demnächst rund 2.000 Asylwerber betreuen.
Das Rote Kreuz wird demnächst rund 2.000 Asylwerber betreuen. ©bilderbox.com (Sujet)
Das Österreichische Rote Kreuz versorgt und betreut derzeit mehr als 1.500 Asylwerber. In den kommenden Tagen sollen im Osten Österreichs circa 500 weitere Personen vorübergehend untergebracht werden. "Mittel- und langfristig brauchen wir allerdings eine Strategie, für die Unterbringung und Versorgung von Asylwerbern in Österreich - auch über das Jahr 2015 hinaus", so Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer.

Derzeit betreut und versorgt das Österreichische Rote Kreuz mehr als 1.500 Asylwerber. Dabei handelt es sich einerseits um Männer, Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften, andererseits um Flüchtlinge, die von der Polizei aufgegriffen wurden und kurzfristig vom Roten Kreuz versorgt werden.

Rotes Kreuz betreut 2.000 Asylwerber in Österreich

In den kommenden Tagen sollen im Osten Österreichs rund 500 weitere Asylwerber vom Roten Kreuz vorübergehend untergebracht werden. “Wir prüfen weiter intensiv, wo es Möglichkeiten gibt, Asylwerber unterzubringen”, sagt Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer. “Uns ist es ein großes Anliegen, aktiv dazu beizutragen, Menschen vor der Obdachlosigkeit zu bewahren.” Gleichzeitig müsse, so der Rotkreuz-Präsident, trotz dieser Anstrengungen der Regelbetrieb im Rettungsdienst gewährleistet bleiben.

Forderung nach Nationalem Aktionsplan Asyl

Schöpfer betont einmal mehr die Rotkreuz-Forderung nach einem Nationalen Aktionsplan Asyl. “In erster Linie müssen Bund, Länder und Gemeinden jetzt dafür sorgen, dass es keine obdachlosen Asylwerber mehr in Österreich gibt – das Rote Kreuz ist gerne bereit dabei zu unterstützen”, sagt Schöpfer. “Mittel- und langfristig brauchen wir allerdings eine Strategie, für die Unterbringung und Versorgung von Asylwerbern und für die Integration von asylberechtigten Menschen in Österreich – auch über das Jahr 2015 hinaus. Die fehlt noch.”

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