Rotes Kreuz: Blutkonserven dringend benötigt

Bis zu 1.000 Blutspender pro Woche fehlen dem Roten Kreuz: Neben der Hauptursache, der Grippewelle, verhindern Fasching, Ballsaison und Ferienzeit das Spenden.
Ein Engpass an Blutkonserven in den Krankenhäusern ist zwar noch nicht zu verzeichnen – die Reserven allerdings reduzieren sich zusehens. “Aus diesem Grund bittet das Österreichische Rote Kreuz alle gesunden Menschen zwischen 18 und 65 Jahren, in den nächsten Tagen Blut zu spenden”, ruft die ärztliche Leiterin der Wiener Blutspendezentrale, Eva Menichetti, zum Blutspenden auf, “Viele unserer Stammblutspender können auf Grund einer Erkältung oder Grippe nicht Blut spenden.” Die Faschingszeit sowie die Ferien senken zusätzlich die Möglichkeiten, Blut zu spenden.
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Bewährt haben sich die zahlreichen mobilen Blutspenderstationen, die nun wieder im Einsatz sind. Neu ausgebaut wurde außerdem die Blutspenderzentrale in der Wiedner Hauptstraße 32 im vierten Bezirk. Sogar auf politischer Ebene finden Blutspendeaktionen statt: Zum 39sten Mal wird morgen im österreichischen Parlament Blut gespendet. Die Wiener indes haben vor dem Parlament bei einem Blutspendebus hierzu die Möglichkeit (von 13 bis 18 Uhr).
Mit der eintreffende Euro08 erwartet das Rote Kreuz ebenfalls einen Spenderrückgang. Als Notfallplan ist eine verstärkte Zusammenarbeit der Blutbanken mit den Krankenhäusern geplant.
Werfen Sie einen Blick auf die aktuellen
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