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Rot-schwarzer Schlagabtausch vor OÖ-Wahl

Kritik am Wahlkampfstil in Oberösterreich
Kritik am Wahlkampfstil in Oberösterreich ©APA (Rubra)
Rund eine Woche vor der oberösterreichischen Landtagswahl am 27. September geht der rot-schwarze Schlagabtausch in die letzte Runde. Die Sozialdemokraten warfen der Volkspartei am Freitag einen "Bush-Wahlkampf-Stil" vor. 2003 habe man die Unterstellungen der SPÖ noch ignoriert, nun zeige man Kante, rechtfertigte sich die ÖVP.

Aktuelle Plakate und Inserate, in denen die Volkspartei vor einer möglichen rot-blauen Zusammenarbeit warnt, stoßen den Sozialdemokraten besonders auf. “Auf Basis von Unterstellungen und Mutmaßungen” werde versucht, den politischen Mitbewerber anzupatzen und ins Eck zu drängen, kritisierte Landesgeschäftsführer Denkmaier. In Erhebungen würden manipulative Fragen wie “Glauben Sie, dass die Haider-SPÖ Plakate vom Herrn Landeshauptmann verunstaltet?” gestellt.

“Ärger geht’s ja wirklich nicht mehr”, erklärte der rote Klubobmann Frais. Die Volkspartei habe “Biedermann und Brandstifter in einer Strategie vereint”. Die ÖVP konfrontiere den Mitbewerber mit Vorwürfen, Unterstellungen und Untergriffen, die Sozialdemokraten würden hingegen mit Fakten arbeiten.

“Wir wollen nach dem 27. September mit allen reden”, betonte sein ÖVP-Gegenüber Strugl. Es gebe bei den Sozialdemokraten eine ganze Reihe besonnener und konstruktiver Politiker, mit SPÖ-Parteichef Haider freilich sei es “etwas schwieriger”. Aber auch mit ihm sollte eine Zusammenarbeit möglich sein, man könne sich schließlich nicht aussuchen, wer SPÖ-Chef ist, so der ÖVP-Landesgeschäftsführer.

Die Kritik am Wahlkampfstil der Volkspartei findet Strugl jedenfalls “eigenartig”, da die Sozialdemokraten selber “alles andere als zimperlich” seien. Jemand, der von einem “Bush-Wahlkampf-Stil” spreche und Postwürfe mit Vorwürfen des Verkaufens und Verspekulierens gegen die ÖVP verschicke sowie entsprechende Broschüren drucke und Inserate schalte, sitze im Glashaus, kritisierte der schwarze Klubobmann.

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