"Rollende Bombe" auf A23

Auf dem Weg von Tschechien in die Steiermark wurde ein Gefahrengut-Transporter auf der A23 aufgehalten. Dieser wies nicht nur technische Mängel auf, er hatte zudem Sprengstoff geladen – Sprengkraft: 16 Tonnen!

Am Donnerstag führte die Landesverkehrsabteilung Wien auf der A23 technische Überprüfungen sowie Schwerverkehrskontrollen durch. Um 09.30 Uhr wurde ein polnisches Sattelkraftzeug angehalten, das als Gefahrenguttransport gekennzeichnet war und offensichtliche technische Mängel aufwies.

Der Anhänger war mit einem gebrauchsfertigen, explosiven Stoff in Versandstücken beladen, wobei die Explosivmasse 16.000 kg betrug. Der Transport sollte durch ein polnisches Transportunternehmen von der Tschechischen Republik in die Steiermark geführt werden.

Das Sattelkraftfahrzeug wurde zur technischen Überprüfung dem mobilen Prüfzug der Bundesanstalt für Verkehr vorgeführt. Im Zuge dieser Kontrolle wurden gravierende Mängel mit „Gefahr im Verzug“ festgestellt, sodass eine Weiterfahrt eine mögliche Gefährdung für Menschen und die Umwelt bedeutet hätte. Aus diesem Grund wurde das Kennzeichen abgenommen. Der Lenker und der Zulassungsbesitzer wurden nach den kraftfahrrechtlichen Vorschriften angezeigt.

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