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Rohregger will Rundfahrt-Sieg

Thomas Rohregger, der Zweite des Vorjahres, gilt als Fahrer mit den besten Chancen, die ausgezeichnet besetzte Österreich-Rundfahrt  zu gewinnen.

“Nach dem letzten Jahr mit Gelbem Trikot und zweitem Gesamtrang muss es schon aus psychologischen Gründen das Ziel sein, zu gewinnen”, erklärte der Tiroler. Nach gesundheitlichen Problemen im Frühjahr fühlt sich der Elk-Profi nun in Topform. “Ich habe in den Dolomiten und zuletzt in Osttirol sehr hart trainiert, bin einmal auf einer Acht-Stunden-Tour acht Pässe gefahren. Ich habe genug Berg-Kilometer in den Beinen”, sagte Rohregger.

Bei den Klettertouren auf das Kitzbüheler Horn (Bergankunft 2. Etappe) und über die Großglocknerstraße nach Prägraten (3. Etappe/jeweils live in ORF 1) will er seine Ortskenntnis ausspielen. Die Konkurrenz fürchtet er nicht. “Es sind enorm starke Fahrer dabei, aber man muss schauen, wie motiviert die sind”, sagte der 24-Jährige. Er habe auch im Vorjahr einige Fahrer mit bekannten Namen hinter sich gelassen.

Rohregger weiß um die Qualitäten eines Robert Gesink (NED/Rabobank), Janez Brajkovic (SLO/Astana) oder Paolo Savoldelli (ITA/LPR), dem Giro-Sieger. “Aber ich muss mich auf mich selbst konzentrieren und ich habe ein Team, das mich voll unterstützt”. Zu den Helfern zählen u.a. die starken Bergfahrer Gerhard Trampusch (Gesamt-3. 2005) und Markus Eibegger.

Im Vorjahr hatte er die Führung auf der vorletzten Etappe im Einzelzeitfahren an den späteren Gesamtsieger Stijn Devolder (BEL) verloren, für die 60. Jubiläums-Tour fühlt sich Rohregger in der Prüfung gegen die Uhr verbessert. “Ich bin da sicher stärker geworden, habe mit dem neuen Zeitfahrrad viel trainiert und auch eine bessere Position gefunden”, meinte der Kramsacher.

Die Rundfahrt soll für Rohregger auch ein Sprungbrett zu einem ProTour-Rennstall sein. Dazu ist ein Spitzenplatz Voraussetzung, doch der Student setzt auch auf sein Engagement im Rahmen des Projekts “Gläserner Athlet”. Dabei wird der von der UCI initiierte Gesundheitspass geführt, der Fahrer steht für verstärkte Anti-Dopingkontrollen zur Verfügung. “Das ist sicher eine gute Visitenkarte”, sagte Rohregger, der heuer nach seinen Angaben schon neun Trainingskontrollen absolvierte.

Der Siebente der Luxemburg-Rundfahrt hat auch Olympia-Ambitionen. Österreich hat zwei Startplätze für das Straßenrennen, ein Platz scheint an Meister Christian Pfannberger vergeben, der auch die nationalen Normen bereits erfüllt hat. Bernhard Kohl will sich bei der Tour de France für das ÖOC-Aufgebot empfehlen, Rohregger hat auf das Horn und auf den Kehren über Fuscher Törl und Hochtor nach Osttirol, die Chance, die Limits zu erfüllen.

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